Kanaren wollen Corona-Alarmzustand früher beenden


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Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln möchte das Ende der dritten Phase der Deeskalation so weit wie möglich vorziehen. Wenn auch „ohne Eile“, so müsse doch wieder „die Wirtschaft in den Vordergrund treten“, sagte Julio Pérez. Ursprünglich war geplant, dass die letzte Phase bis zum 21. Juni andauern soll.

Eine Prüfung soll zeigen, „ob es zweckmäßig und möglich ist“, die letzte Phase der Deeskalation des Alarmzustandes so weit wie möglich nach vorn zu ziehen. „Wenn wir können, werden wir“, sagte Perez. Mit der Maßnahme solle die Wirtschaft in den Vordergrund gerückt werden.

Diese leidet durch die Maßnahmen der Corona-Bekämpfung massiv, ist zugleich aber der wichtigste Wirtschaftstreiber des Archipels im Atlantischen Ozean. Der Tourismus macht bis zu 40 Prozent des kanarischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.

Corona: Kanaren wollen für Neustart des Tourismus bereit sein

Dennoch entscheide die gesundheitliche Situation maßgeblich über Maßnahmen dieser Art. Es gebe also keine Absicht, etwas zu überstürzen, sagte der Gesundheitsminister. Vielmehr gehe es darum, die Inseln für den richtigen Moment bereit zu halten und die Sicherheit der Besucher garantieren zu können. Entsprechend betonte Pérez: „Wenn alles für den Tourismus öffnet, müssen wir in der Lage sein, Besucher sicher zu empfangen.“

Wenn geeignete Maßnahmen getroffen sind, könne diese Art der Sicherheit eine weitere Attraktion sein, wegen derer sich Touristen für die Kanarischen Inseln als ersten Urlaubsort nach der Corona-Krise entscheiden.

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.