Der spanische Minister für territoriale Politik und ehemalige Kanaren-Präsident, Ángel Víctor Torres, hat die Verlagerung von knapp 1000 minderjährigen Migranten aufs spanische Festland bestätigt. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen von Artikel 35 des Migrationsgesetzes. Ziel ist es, den Druck auf die Aufnahmestellen und die Infrastruktur der Kanaren zu senken.
In seinem Jahresbericht für das Jahr 2025 erläuterte Torres, dass die Zahl sowohl durch administrative Beschlüsse als auch durch koordinierte Umsiedlungen zwischen verschiedenen autonomen Gemeinschaften festgelegt wurde. Diese Maßnahmen sind Teil der territorialen Kooperationsmechanismen, die der Staat fördert.
Torres betonte, dass die Reform von Artikel 35 ein System der Mitverantwortung zwischen den autonomen Gemeinschaften geschaffen hat. Ziel ist es, die Betreuung minderjähriger Migranten gerechter zu verteilen und die Belastung der Aufnahmeressourcen in stark beanspruchten Gebieten zu verringern.
Kanaren schicken 1000 minderjährige Migranten nach Spanien
Auf den Kanaren fand die Verlagerung der minderjährigen Migranten in enger Abstimmung mit der Regionalregierung statt. Die koordinierte Vorgehensweise soll die institutionelle Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Verwaltungen im Bereich des Kinderschutzes stärken.
Torres hob hervor, dass die Maßnahmen Teil einer Strategie seien, die auf Dialog mit den autonomen Gemeinschaften setze. Die Anwendung von Artikel 35 wird als dauerhafte Lösung angesehen, um ein anhaltendes Phänomen zu bewältigen, das gemeinsame Antworten auf verschiedenen Verwaltungsebenen erfordert.
Unterstützung für La Palma
Zusätzlich zur Migrationsfrage umfasste der Bericht des Ministers auch andere territoriale Maßnahmen, darunter die Wiederaufbauprojekte auf La Palma nach dem Vulkanausbruch und Reaktionen auf klimatische Notfälle im ganzen Land.
Torres ordnete diese politischen Maßnahmen in den Kontext der Regierungspolitik unter Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ein. Die Umsiedlung minderjähriger Migranten aufs Festland stellte eine der größten Herausforderungen der Innenpolitik Spaniens im scheidenden Jahr 2025 dar.












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Spanien verlagert 1000 minderjährige Kanaren-Migranten aufs Festland
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