Weitere Erdbebenserie vor den Kanaren


Die Erde unter den Kanarischen Inseln rumort weiter. Innerhalb von 30 Tagen wurden erneut 30 Erdstöße registriert. Die Messgeräte zeichneten die bisher letzten drei Beben am Wochenende auf.

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Die Vulkane der Kanarischen Inseln sind teilweise aktiv. Das sorgt zumindest bei den Messgeräten des Instituto Geográfico Nacional (IGN) regelmäßig für Arbeit. Die hochempfindlichen Sensoren zeichnen auf dem Archipel im Atlantik teilweise täglich seismische Aktivitäten auf.

Die bisher letzten Beben wurden am Wochenende registriert. Zunächst waren am Samstag vor Gran Canaria zwei Erdstöße der Stärken 2,1 und 3,1 in einer Tiefe von 20 und 38 Kilometern gemessen worden. Am Sonntagmittag wurde dann um 13.10 Uhr vor der Küste von El Pinar auf El Hierro ein weiterer Erdstoß aufgezeichnet.

Das Epizentrum dieses Bebens lag in einer Tiefe von 23 Kilometern und erreichte die Stärke 2,5 auf der Richterskala. Im Anschluss an diese drei Erschütterungen ist es wieder ruhiger geworden: Bisher wurden keine weiteren seismischen Aktivitäten gemessen.

Auf den Kanarischen Inseln werden immer wieder kleinere Erdbeben registriert. Viele der Vulkane sind noch aktiv. Auch wenn Experten immer wieder betonen, dass keine akute Gefahr eines Ausbruchs bestehe, so sorgen die Magma-Massen unterhalb der Inseln doch immer wieder für leichte Erschütterungen.

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Beben der Stärke 2,0 bis 3,0 auf der Richterskala gelten als „extrem leicht“ und mess-, dabei jedoch nicht spürbar. Erst „sehr leichte“ Erdbeben der Stärke 3,0 bis 4,0 werden als spürbar eingestuft. Die meisten der jüngsten Aktivitäten lagen zwischen 2,0 und 3,0. Stärkere und deutlich spürbare Beben kommen auf den Kanarischen Inseln eher selten vor.

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