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Wieder schwere Wellen-Unfälle auf den Kanaren

Hohe Wellen bei zugleich oft schönem Wetter haben auf den Kanaren viele Menschen an die Strände gelockt. Es kam zu mehreren Einsätzen. Zwei Personen kamen ums Leben.

Von Thomas Koch – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Hohe Wellen von vier bis sechs Metern Höhe und sonniges Wetter führten am Wochenende auf den Kanaren zu mehreren schweren Unfällen, nachdem Badegäste Absperrungen und Rote Flaggen ignoriert hatten.
  • Auf La Gomera wurde die Leiche eines 48-Jährigen geborgen, auf Lanzarote wird eine Person vermisst, auf Teneriffa mussten zwei Menschen per Hubschrauber aus Seenot gerettet werden.
  • Rettungsdienste warnen eindringlich davor, sich bei schönem Wetter in Sicherheit zu wiegen und Warnhinweise sowie Absperrungen zu missachten.

Am Wochenende kamen auf den Kanarischen Inseln zwei Lagen zusammen, die in jüngerer Vergangenheit für viele Einsätze sorgten: sonniges Wetter und Wellen von vier bis sechs Metern Höhe. Viele Menschen ließen sich vom guten Wetter offenbar in Sicherheit wiegen und ignorierten Absperrungen und Rote Flaggen. Mehrere schwere Unfälle waren die Folge.

Auf Teneriffa kam es am Samstag im Bereich Charco Verde in der Gemeinde La Guancha zu einem aufwendigen Rettungseinsatz. Zwei Personen waren dort im schwer zugänglichen Felsgelände in Not geraten. Ein Hubschrauber der Seenotrettung schleppte die beiden Schwimmer bis in einen Bereich, in dem die Feuerwehr sie sicher aus dem Wasser retten konnte. Beide Personen wurden anschließend medizinisch versorgt.

Auf La Gomera wurde am Sonntag gegen 10 Uhr vor der Küste der Hauptstadt San Sebastián die Leiche eines 48‑jährigen Mannes entdeckt. Rettungskräfte bargen den Körper mit einem Boot. Die Guardia Civil nahm Ermittlungen auf. Und dabei blieb es nicht:

Mehrere Einsätze wegen hohen Wellen auf den Kanaren

Auf Lanzarote, im Gemeindegebiet von Yaiza, gerieten vier Schwimmer gleichzeitig in Not. Zwei konnten sich mit Blessuren selbst an Land retten. Ein weiterer wurde per Hubschrauber gerettet. Die vierte Frau war eine US-amerikanische Urlauberin. Von ihr fehlte lange Zeit jede Spur. Nach langer Suche konnte die Touristin gefunden werden, sie überlebte nicht.

Der spanische Wetterdienst Aemet hatte für alle Kanarischen Inseln Warnstufen zwischen Gelb und Orange wegen hohen Wellengangs ausgegeben. Die Gemeinden sperrten daraufhin vorsorglich gefährliche Küstenabschnitte, darunter auch Los Charcones auf Lanzarote. Dennoch kam es an mehreren Orten zu Unfällen, nachdem Badegäste Absperrungen und Warnhinweise ignorierten.

Warnungen für Badegäste auf den Kanaren

Die Rettungsdienste warnen erneut davor, sich von sonnigem Wetter nicht täuschen zu lassen. Hoher Wellengang und starke Strömungen bringen selbst erfahrene Schwimmer in Lebensgefahr.

Badegäste auf den Kanaren werden dazu aufgefordert, Warnhinweise strikt zu beachten, insbesondere Rote Flaggen und Absperrungen keinesfalls zu ignorieren. Zudem sollte nur an freigegebenen Stränden gebadet werden.


Quellen:
  • Rettungszentrale: 112 Canarias
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Über den Autor

Wieder schwere Wellen-Unfälle auf den Kanaren

wurde geschrieben von:

Thomas Koch

Thomas Koch ist seit mehr als 50 Jahren Fotograf. Für Teneriffa News ist er mit der Kamera, aber auch mit Block und Stift unterwegs. Zum Autorenprofil von Thomas Koch.

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