Zeitumstellung auf den Kanaren: Wann genau und wie Sie es sich merken können


Die internationale Zeitumstellung gilt auch für die Kanarischen Inseln. Wir erklären, wann genau die Uhr auf den Kanaren umgestellt wird und ob Sie eine Stunde länger oder kürzer schlafen können.

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Die Zeitumstellung ist seit Jahren umstritten. Dabei war die Maßnahme seinerzeit ein kluger Schachzug. Bis 1977 war die Winterzeit die Normalzeit. In der Ölkrise ging es dann darum, das Sonnenlicht optimal und ressourcenschonend auszunutzen. Die Sommerzeit wurde erfunden, um am Tag länger das natürliche Licht nutzen zu können.

Anfangs wurde die Zeitumstellung gefeiert. Inzwischen ist die Maßnahme arg in die Kritik geraten. Hintergrund ist, dass Forscher von einer Störung des Biorhythmus sprechen. Tatsächlich gibt es Erhebungen, die in der Zeit nach der Zeitumstellung beispielsweise mehr Verkehrsunfälle zählen.

Unterschiedliche Zeitzone auf den Kanaren

Auf den Kanarischen Inseln kommt aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen im Gegensatz zum deutschen Festland ohnehin bereits eine Zeitumstellung von Minus einer Stunde zum Tragen. Diese Zeit wird beibehalten, da die Kanarischen Inseln die Uhren ebenfalls zur Sommer- und Winterzeit umstellen.

Sommer- und Winterzeit: Zeitumstellung auf den Kanarischen Inseln parallel zum EU-Festland

Die Zeitumstellung findet auf den Kanarischen Inseln also parallel zur Zeitumstellung auf dem europäischen Festland statt. Die Winterzeit, auch „Normalzeit“ genannt, beginnt mit dem letzten Sonntag im Oktober und endet am letzten Sonntag im März. Dann startet die Sommerzeit. Dafür wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt.

Die Zeitumstellung wird auf den Kanaren immer um 1 bzw. 2 Uhr nachts Ortszeit vorgenommen. Im Frühling wird die Uhr von 1 Uhr auf 2 Uhr vorgestellt, im Herbst wird sie von 2 Uhr auf 1 Uhr zurückgedreht. Zu Beginn der Winterzeit kann also eine Stunde länger geschlafen werden, während zu Beginn der Sommerzeit nachts eine Stunde „gestohlen“ wird.

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Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Am 26. März 2019 wurde im EU-Parlament unter anderem über das Thema Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Beschlossen wurde, dass die Uhr im Jahr 2021 letztmalig umgestellt wird. Ob sie dann aber dauerhaft in der Sommer- oder Winterzeit verbleibt, ist noch unklar. Darüber soll nun eine separate Kommission mit Vertretern aller EU-Staaten beraten. Es soll verhindert werden, dass ein Flickenteppich an Zeitzonen entsteht, wenn jedes Land eine eigene Regelung findet. Dies würde beispielsweise die grenzübergreifende Logistik deutlich verkomplizieren und für unnötige Koste sorgen, hieß es.

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Winter- und Sommerzeit: Eselsbrücken für die Zeitumstellung

Für die Zeitumstellung gibt es übrigens einige Eselsbrücken: So besagt ein Sprichwort, dass die Gartenmöbel im Frühjahr vor den Schuppen gestellt werden, während sie im Herbst wieder zurück geräumt werden. Auf englisch ist es noch einfacher. Ein Sprichwort lautet: „Spring forward, fall back.“ Spring heißt übersetzt Frühling oder springen, fall ist der Herbst oder der Fall. Die Übersetzung bedeutet also entweder „springe vorwärts, falle zurück“, oder eben „Frühling vorwärts, Herbst zurück“.

Wann ist die nächste Zeitumstellung?

Doch wann wird die Uhrzeit denn nun genau das nächste mal verändert? Die nächste Zeitumstellung findet am 31. März 2019 statt. In der Nacht zu diesem Sonntag wird die Uhr auf die Sommerzeit umgestellt. Um 1 Uhr nachts wird sie um eine Stunde vorgestellt. Es entfällt also eine Stunde Schlaf.

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