La Palma: Erster Waldbrand des Jahres auf den Kanaren ausgebrochen


Nach anderthalb Monaten ist auf der Kanaren-Insel La Palma der erste Waldbrand des Jahres 2019 ausgebrochen. Am späten Donnerstag Nachmittag erreichte die Feuerwehr der Notruf. Seither wird mit vereinten Kräften gegen die Flammen gekämpft.

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Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache im Nordwesten von La Palma ausgebrochen. In den Gebieten von Llano Negro, Hoya Grande und San Antonio del Monte mussten dutzende Häuser geräumt und Anwohner in Sicherheit gebracht werden.

Die Inselregierung forderte umgehend Unterstützung von Forstbrigaden und dem Militär an. Daraufhin teilten sich zwei konkurrierende Reedereien ihre Fahrgäste so auf, dass eine Fähre ausschließlich Helfer und Material nach La Palma transportieren konnte.

Sturm facht Waldbrand auf La Palma zusätzlich an

Inselpräsident Pedro Sánchez sprach den Anwohnern Mut zu und erklärte, dass die Regierung helfen würde. Sein akuter Dank galt zunächst den Helfern, wie Sánchez auf Twitter schrieb: „Meine ganze Unterstützung gilt dem Rettungspersonal, das für diesen Waldbrand aktiviert wurde, und den Freiwilligen, die in einer schwierigen Nacht auf La Palma helfen.“

Die Kanarischen Inseln waren am Donnerstag von starken Winden heimgesucht worden. Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde hatten La Palma eine Wetterwarnung der Stufe Gelb beschert. Die Winde hatten die Flammen zunächst stark angefacht. In der Nacht zu Freitag änderte sich das Wetter schließlich. Der Wind flaute ab und Regenfälle halfen dabei, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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Die Löscharbeiten dauern zur Stunde an. Die Verantwortlichen zeigten sich jedoch optimistisch, das Feuer weiter eindämmen zu können.

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