Fertig mit den Vorbereitungen: Auf den Kanarischen Inseln haben die Behörden alles für die Waldbrandsaison 2025 in Stellung gebracht. Bereitstehen sollen rund 2000 Einsatzkräfte, die im Ernstfall schnell und abgestimmt anrücken können. Im Mittelpunkt der Strategie stehen die Vorbeugung, eine zügige Alarmierung und das enge Zusammenspiel der beteiligten Institutionen.
Mit von der Partie sind bei der Kampagne die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und die Guardia Civil, dazu kommen Angehörige der spanischen Streitkräfte. Hinter ihnen stehen Fachleute für die Brandbekämpfung, Techniker für Kriseneinsätze sowie Piloten der Löschflugzeuge. Die kanarische Regierung erklärt, auf diese Weise lasse sich ein Feuer schon im Anfangsstadium besser eindämmen und ein Großbrand verhindern.
Über alle Inseln verteilen sich insgesamt 2015 Einsatzkräfte, hinzu kommen spezialisierte Löschbrigaden und technische Unterstützungsteams. An Gerät stehen 17 Helikopter und zwei Löschflugzeuge bereit, dazu mehrere Drohnen. Den Schwerpunkt legt die Regierung nach eigenen Worten auf die frühe Erkennung von Feuern, die Überwachung gefährdeter Gebiete und eine rasche erste Reaktion.
Kanaren: Massiver Personaleinsatz und neue Technik gegen Waldbrände
Der kanarische Präsident Fernando Clavijo verwies darauf, dass der Klimawandel die Gefahr durch Waldbrände wachsen lässt. „Wir müssen jederzeit vorbereitet sein“, betonte er in einer offiziellen Mitteilung. Zur Vorbereitung gehören auch umfangreiche Schulungen für die Einsatzkräfte und gemeinsame Übungen mit anderen Regionen Spaniens.
Auf vorbeugende Maßnahmen entfallen mehr als 60 Prozent der eingesetzten Ressourcen. Dazu gehört, die Wälder zu reinigen, Brandschutz-Schneisen anzulegen und trockenes Gehölz zu entfernen. Schon in den vergangenen Monaten seien rund 400 solcher Präventivmaßnahmen umgesetzt worden, wie der regionale Notfalldienst mitteilte.
Stärker als bisher hat die Regierung außerdem die örtlichen Gemeinden einbezogen. In mehreren Informationskampagnen wurden die Anwohner für Vorsichtsmaßnahmen sensibilisiert, vor allem dort, wo die Häuser nah am Wald stehen. Die Verantwortlichen heben hervor, dass die Bevölkerung beim Verhindern von Bränden zentral mithilft.
Waldbrand-Bilanz der Vorsaison zeigt Erfolge
Dass sich der verstärkte Blick auf die Vorbeugung lohnt, hatte sich bereits in der Vorsaison 2024 gezeigt. Verglichen mit dem Vorjahr ging die Zahl der größeren Waldbrände deutlich zurück. Kleinere Brandherde ließen sich den Behörden zufolge mithilfe moderner Technologien schneller orten und löschen.
Für die laufende Waldbrand-Saison rechnet die kanarische Regierung wegen steigender Temperaturen und anhaltender Trockenheit trotzdem mit einer hohen Gefahrenlage.
















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