Die Zwischenlandung in Porto war auf dem Weg nach Lanzarote unplanmäßig. Zunächst kam der Fluglinie der ungeplante Stopp teuer zu stehen. Für die Mitreisenden begann in diesem Moment eine Nacht am Flughafen. Jetzt holte sich Ryanair das Geld für entstandene Kosten von einem Passagier zurück.
Ein Gericht in Dublin bestrafte den Reisenden für dessen Pöbeleien und weiteres auffälliges und gewalttätiges Verhalten empfindlich. Der Mann hatte durch gewalttätiges Verhalten dafür gesorgt, dass der Pilot sich zur Landung in Portugal entschied.
Ryanair kündigte schon vor Monaten eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Störenfrieden an. Und auf dem Kanaren-Flug zwischen Dublin und Lanzarote machte die Airline ernst. Der Pilot ließ den Mann von der Polizei aus dem Flugzeug entfernen.
Gericht bestraft Störenfried auf Lanzarote-Flug
Passagiere müssen sich wohlfühlen und „in einer komfortablen Umgebung fliegen können, frei von Störungen“, teilte die irische Billig-Airline mit. Dies sei aufgrund des Reisenden unmöglich gewesen. Und so habe der Pilot korrekt gehandelt.
Das sah auch das Gericht in der irischen Hauptstadt so und verhängte eine empfindliche Geldstrafe. Ryanair sprach nach dem Richterspruch von „schwerwiegenden Konsequenzen“, mit denen Störenfriede an Bord ihrer Maschinen zurecht rechnen müssten.
Ryanair-Maschine nach Lanzarote muss wegen Problem-Passagier zwischenlanden
Das Gericht gab der Airline somit in allen Punkten Recht. Ryanair hatte aufgrund des unplanmäßigen Stopps auf dem Flug nach Lanzarote auf 15.000 Euro geklagt. Dies seien die Kosten, die aufgrund der Zwischenlandung aufgekommen seien. Dem stimmte der vorsitzende Richter umfänglich zu.
Den Mitreisenden entstand damals ebenfalls Schaden, der im Richterspruch nicht berücksichtigt wurde. Aufgrund der Dienstzeit der Crew durfte die Maschine nicht wieder starten und so mussten die Mitreisenden eine Nacht am Flughafen verweilen, bevor es am Folgetag weiter nach Lanzarote ging (mehr dazu hier).
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Gewalt im Kanaren-Flieger: 15.000 Euro Strafe
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