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Kanaren-Gewässer: Anstieg der CO2-Emissionen durch Erwärmung
Die Gewässer der Kanarischen Inseln geben inzwischen mehr Kohlendioxid (CO2) ab, als sie aufnehmen können. Eine Hitzewelle im Jahr 2023, dem heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, hat eine anhaltende Erwärmung ausgelöst. Wissenschaftler sind unsicher, ob der Ozean zu seinem normalen Zustand zurückkehren wird. Diese Veränderungen beeinflussen die marinen Ökosysteme: Einheimische Arten werden verdrängt, während exotische, teils giftige Arten einwandern.
Melchor González Dávila von der Universität Las Palmas de Gran Canaria bestätigt, dass die Meerestemperaturen im Winter nicht wie erwartet gesunken sind. Die Temperaturen stiegen schneller als zuvor, was die CO2-Aufnahmefähigkeit des Meeres beeinträchtigt. Die Ozeanversauerung, eine Folge des Klimawandels, bedroht kalkhaltige Organismen wie Korallen. Dies könnte auch die blaue Wirtschaft der Kanaren beeinflussen, einschließlich Landwirtschaft und Infrastruktur.














