Auf El Hierro ist das Kulturerbe der Kanaren-Insel jetzt Gegenstand eines gemeinsamen Erfassungsverfahrens von Inselrat und mehreren Gemeinden. Ziel der beteiligten Verwaltungen ist es, das kulturelle Erbe systematisch zu dokumentieren. Anschließend soll es bewertet und dann in einem Katalog der Kulturgüter zusammengeführt werden.
Bekannt gemacht wurde das in der Ausgabe von Freitag des offiziellen Amtsblatts der Kanaren, dem BOC. In diesem Text ist von drei Arbeitsschritten die Rede, die aufeinander aufbauen: Erfassung, Bewertung und Katalogisierung der Kulturgüter. Welche Gemeinden im Einzelnen daran mitwirken sollen, ist im BOC nicht festgelegt. Offen bleiben zudem Summen, Fristen und einzelne Vorhaben. Für Klarheit soll jetzt die Inselverwaltung El Hierros sorgen.
Mit einem gemeinsamen Katalog werden dann auch Zuständigkeiten zusammengeführt, die bislang zwischen der Inselverwaltung und den Gemeinden verteilt sind. El Hierro ist die kleinste der Kanarischen Inseln, entsprechend erfasst eine inselweite Bestandsaufnahme sämtliche Gemeinden des Gebiets.
Amtsblatt der Kanaren regelt Veränderungen
Über das BOC werden regelmäßig Vorhaben bekanntgegeben, an denen mehrere Verwaltungsebenen beteiligt sind. Zuletzt genehmigte die Regierung der Kanaren etwa zwei Energieprojekte für die Stromversorgung auf Gran Canaria. Auf Teneriffa wird die Schule San Marcos in Icod de los Vinos zu einem Berufsbildungszentrum mit Kursen für Arbeitssuchende umgebaut.
















«El Hierro will sein Kulturerbe erfassen»
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