Das Institut für Sekundärbildung San Marcos in Icod de los Vinos wird zum «Zentrum für integrierte Berufsausbildung» ausgebaut. Das Gymnasium erhält damit eine deutliche Aufwertung und Erweiterung. Dieser Schritt basiert auf einer Entscheidung der Kanaren-Regierung. Die Schule im Norden Teneriffas soll neben regulärem Unterricht künftig auch berufliche Qualifizierung und Kurse für Arbeitssuchende anbieten können.
Die Regional-Regierung veröffentlichte die Entscheidung am Montag im offiziellen Amtsblatt der Kanaren, dem BOC. In den Integrierten Berufsbildungszentren der Kanaren werden schulische Ausbildungsgänge, Erwachsenenbildung und Kurse für Arbeitssuchende an einem Ort gebündelt.
Für den Norden Teneriffas bedeutet diese Erweiterung eine klare Aufwertung. Hinzu kommt, dass Icod de los Vinos zu den fünf günstigsten Gemeinden der Kanarischen Inseln beim Mietspiegel gehört. Die Gemeinde ist im April mit 1473 Euro pro Quadratmeter der einzige Ort außerhalb Gran Canarias in dieser Spitzengruppe gewesen. Günstiger Wohnraum und ein breiteres Ausbildungsangebot treffen damit an einem strategisch sinnvollen Ort zusammen. Denn somit können Menschen auf Arbeitssuche und Berufsschüler bezahlbar nahe ihrer Ausbildungsstätte wohnen.
Teneriffa: Berufsschule in Icod de los Vinos beschlossen
Die Kanaren-Regierung nutzt das Amtsblatt für die Veröffentlichung größerer Beschlüsse. In den vergangenen Monaten wurde dort unter anderem die Einrichtung einer Beobachtungsstelle für historische Ortskerne bekanntgegeben. Auch weitere Hilfen für die Opfer des Vulkanausbruchs auf La Palma wurden erst kürzlich im BOC veröffentlicht.
Die neuen Kurse in Icod de los Vinos sollen zum neuen Schuljahr starten. Geplant ist eine Zahl von bis zu 400 Schülern. Zudem sollen nach aktuellem Plan drei neue Kurse hinzukommen. Bisher waren einige davon auf die Berufsschulen von La Laguna und Santa Cruz begrenzt. Icod de los Vinos soll die dortigen Klassen entlasten und zugleich dafür sorgen, dass mehr Menschen ihre Kompetenzen erweitern.















«Icod de los Vinos bekommt neues Kompetenzzentrum»
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