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Sonntag, 21. Juni 2026
Kanaren

Kanaren: Immobilien-Preise steigen – das ist der günstigste Ort

Wer auf den Kanaren Immobilien kaufen möchte, sieht sich einem immer teureren Markt gegenüber. Wir zeigen die Preise der günstigsten Orte des Archipels.

Wer auf den Kanarischen Inseln nach dem günstigsten Quadratmeterpreis sucht, landet bei 1311 Euro. Das gilt jedenfalls dann, wenn man den Durchschnitt gemeindeweise zusammenrechnet. Und ausgerechnet auf Gran Canaria findet sich dieser preiswerteste Ort.

Im März wechselten Immobilien in Gáldar zum niedrigsten Durchschnittspreis pro Quadratmeter die Hand. Wer auf den Kanarischen Inseln Wohneigentum erwerben will, kommt damit aktuell nirgends günstiger weg als in dieser Gemeinde im Norden der runden Sonnen-Insel.

Weil sich der Immobilienmarkt der Kanarischen Inseln immer weiter verteuert, finden sich bezahlbare Kaufoptionen meist dort, wo der Tourismus weniger präsent ist oder fernab der Inselhauptstädte. Statt der heiß begehrten Küstenlagen bieten kleine und mittelgroße Städte im Norden oder im Binnenland die günstigeren Alternativen. Dafür gibt es etliche Beispiele.

Kanaren-Immobilien werden immer teurer

Gáldar bringt eine gewachsene Infrastruktur mit: einen historischen Stadtkern, Schulen, medizinische Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten. Dazu kommen natürliche Meerwasserschwimmbecken und die kurze Distanz zum Inselinneren, was den Ort gerade für Familien und Pendler interessant macht.

Da die Preise in den Inselhauptstädten und an den Küsten weiter klettern, schauen Kaufinteressierte verstärkt auf kleinere Städte. Dort fällt das Verhältnis aus Preis, Wohnfläche und Lebensqualität günstiger aus.

Im Ranking reihen sich hinter Gáldar weitere Orte auf Gran Canaria ein: Teror kommt auf 1420 Euro pro Quadratmeter, Arucas auf 1514 Euro und Ingenio auf 1489 Euro. Die einzige Ausnahme unter den Top-5 stellt Icod de los Vinos auf Teneriffa dar, mit einem Schnitt von 1473 Euro pro Quadratmeter.

Aus den Zahlen lässt sich ablesen, dass vor allem die nördlichen und touristisch weniger geprägten Gemeinden die niedrigsten Preise aufweisen. Im Süden von Teneriffa oder Gran Canaria treibt die hohe Nachfrage die Preise indessen weiter nach oben.

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