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Auswandern auf die Kanaren

Das Auswandern auf die Kanaren zählt seit Jahren zu den beliebtesten Träumen deutschsprachiger Menschen, die dem grauen Alltag in Deutschland, Österreich oder der Schweiz den Rücken kehren möchten. Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura locken mit über 300 Sonnentagen im Jahr, milden Temperaturen, die das ganze Jahr selten unter 15 Grad Celsius fallen, und Lebenshaltungskosten, die deutlich niedriger sind als in den meisten deutschen Großstädten. Nachfolgend finden Sie alle aktuellen Berichte, Erfahrungsberichte und Analysen zum Thema Auswandern auf die Kanaren.


Auswandern auf die Kanaren: Ratgeber, Erfahrungen und aktuelle Nachrichten

Das Auswandern auf die Kanaren zählt seit Jahren zu den beliebtesten Träumen deutschsprachiger Menschen, die dem grauen Alltag in Deutschland, Österreich oder der Schweiz den Rücken kehren möchten. Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura locken mit über 300 Sonnentagen im Jahr, milden Temperaturen, die das ganze Jahr selten unter 15 Grad Celsius fallen, und Lebenshaltungskosten, die deutlich niedriger sind als in den meisten deutschen Großstädten. Kein Wunder: Laut einer YouGov/Statista-Umfrage aus dem Jahr 2025 können sich fast 49 Prozent aller Deutschen grundsätzlich vorstellen auszuwandern, bei den 35- bis 54-Jährigen liegt der Anteil sogar bei über 56 Prozent. Die Kanarischen Inseln stehen dabei regelmäßig ganz oben auf der Wunschliste. Hier auf Teneriffa-News finden Sie alle Nachrichten, Reportagen und Hintergrundberichte rund um das Thema Auswandern auf die Kanaren.

Leben auf Teneriffa und den Kanaren: Was kostet der Alltag wirklich?

Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, auf die Kanaren auszuwandern, stellt sich vor allem eine Frage: Kann ich mir das Leben dort leisten? Die Antwort hängt stark vom persönlichen Lebensstil ab, aber die Zahlen sind ermutigend. Laut aktuellen Daten des Vergleichsportals Numbeo liegt der Lebenshaltungskostenindex in Santa Cruz de Tenerife bei rund 52 Punkten im Vergleich zu deutschen Großstädten (Wert 100 = teuer). Eine Zweizimmerwohnung in zentraler Lage kostet im Durchschnitt zwischen 800 und 1.200 Euro Kaltmiete pro Monat, außerhalb der Touristenzentren sind auch Angebote unter 700 Euro möglich. Nebenkosten für Strom, Wasser und Internet belaufen sich auf typischerweise 100 bis 150 Euro monatlich. Wer als Selbständiger (Autónomo) tätig ist, zahlt in der spanischen Sozialversicherung je nach Einkommenshöhe zwischen 85 und 297 Euro pro Monat, inklusive Kranken- und Rentenversicherung. Eine Mahlzeit in einem einfachen, einheimischen Restaurant ist für 10 bis 16 Euro zu bekommen. Berufstätige im Tourismussektor müssen sich mit Bruttogehalt von rund 1.160 Euro monatlich arrangieren; im IT- und Technologiebereich, der auf den Inseln wächst, sind 1.900 Euro und mehr möglich. Insgesamt kommen viele Auswanderer mit einem monatlichen Budget von 1.200 bis 1.500 Euro gut aus, vorausgesetzt, sie wohnen nicht in einem der teuersten Touristenzentren.

Bürokratie, Aufenthaltsrecht und die typischen Stolpersteine

Als EU-Bürger genießen Deutsche, Österreicher und Schweizer (für Schweizer gelten eigene Regelungen) erhebliche Vorteile beim Auswandern auf die Kanaren. Für die Einreise ist kein Visum notwendig, ein Personalausweis genügt. Wer sich länger als drei Monate auf den Inseln aufhält oder einer bezahlten Tätigkeit nachgeht, ist verpflichtet, sich beim Einwohnermeldeamt (Ayuntamiento) zu registrieren, das sogenannte Empadronamiento. Zusätzlich müssen EU-Bürger sich beim zuständigen Ausländeramt (Oficina de Extranjeros) in das Registro Central de Extranjeros eintragen und erhalten dort die NIE-Nummer (Número de Identificación de Extranjero), die für nahezu jeden Behördengang, Bankgeschäfte und Vertragsabschlüsse unentbehrlich ist. Die Erfahrung vieler Auswanderer zeigt: Der kanarische Behördenapparat arbeitet deutlich langsamer als in Deutschland. Geduld ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die man mitbringen sollte. Wer als Rentner auswandert, muss zudem die steuerliche Situation seiner deutschen Rente im Blick behalten, sowohl für Deutschland als auch für Spanien können Steuerpflichten entstehen. Krankenversicherung: Die europäische Krankenversicherungskarte gilt nur für vorübergehende Aufenthalte; wer dauerhaft auf den Kanaren lebt, benötigt eine spanische Gesundheitsversorgung, entweder über die Sozialversicherung oder eine private Krankenversicherung. Teneriffa-News berichtet regelmäßig über aktuelle Änderungen im Aufenthaltsrecht und gibt praktische Hilfestellung für alle, die den Schritt wagen wollen.

Auswandern oder Überwinter? Trends und aktuelle Entwicklungen

Nicht jeder, der auf die Kanaren zieht, plant einen dauerhaften Wegzug aus der Heimat. Ein erheblicher Teil der deutschsprachigen Gemeinschaft auf den Inseln lebt als sogenannte „Überwinterer“, Menschen, die die kalten Monate von Oktober bis März auf den Inseln verbringen und im Frühjahr zurückkehren. Diese Gruppe wächst, und die Infrastruktur hat sich darauf eingestellt: Deutsche Ärzte, deutschsprachige Schulen, Vereine und Treffpunkte sind auf Teneriffa und Gran Canaria keine Seltenheit mehr. Gleichzeitig ziehen immer mehr jüngere Menschen und digitale Nomaden auf die Inseln, angelockt von zuverlässigem Internet, vergleichsweise günstigen Coworking-Spaces und der Lebensqualität unter der Sonne des Atlantiks. Allerdings hat auch das Inselparadies seine Schattenseiten: Steigende Miet- und Immobilienpreise, Konflikte um Tourismus und Lebensqualität sowie Herausforderungen bei der sozialen Integration beschäftigen viele Auswanderer. Teneriffa-News begleitet diese Entwicklungen journalistisch, sachlich, nah dran und ohne Beschönigung. Hier finden Sie alle aktuellen Berichte, Erfahrungsberichte und Analysen zum Thema Auswandern auf die Kanaren.