Mit einer Folge aus Teneriffa zeigt die Auswanderer-Doku „Goodbye Deutschland“ am Dienstag einen der schwierigsten Fälle seit Beginn des Formats. Denn nicht nur die dreiköpfige Familie (Vater Dirk, Mutter Irena und Sohn Daniel) packt die Koffer, auch die beiden Omas Ruth und Hildegard kommen mit. Und zwei der fünf Auswanderer wurden weder gefragt, noch haben sie Lust auf diesen großen Schritt. Das Drama ist programmiert.
„Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ aus Teneriffa
Während Dirk bereits seit 20 Jahren vom Auswandern nach Teneriffa träumt, hat Sohn Daniel überhaupt keine Lust auf die Kanareninsel. Er steht mit seinen 15 Jahren kurz vor dem Schulabschluss und hat sich zudem grade erst frisch verliebt. Auch Oma Ruth möchte lieber in der Heimat bleiben. Sie hat jedoch in Bautzen niemanden mehr und ist auf ihre Tochter angewiesen. Und die möchte gemeinsam mit Dirk ein Haus für betreutes Wohnen eröffnen.
Zwar hat Dirk aufgrund der günstigen Immobilienpreise auf Teneriffa ein erschwingliches Eigenheim gekauft, doch bei all dem Auswanderer-Chaos misslingt der Start auf den Kanarischen Inseln natürlich gewaltig. Vier Monate nachdem die Familie auf Teneriffa angekommen ist, spricht noch immer niemand die Landessprache. Weder Sohn Daniel kommt in der Schule voran noch die Eltern im Alltag. Es steht also die alles entscheidende Frag an: gehen oder bleiben?
Auch zweites Auswanderer-Paar droht auf Teneriffa zu scheitern
Zudem werden in der Folge André und Nina gezeigt, die bei El Medáno einen Schmuckladen führen. Leider ohne wirklich Erfolg. Auch das zweite Standbein der Beiden, ein Sportstudio, wird nicht recht angenommen. Mit einer Werbeaktion versucht das Paar letztmalig, den geschäftlichen Erfolg anzukurbeln. Bei all dem Trubel kommt es auch für André und Nina schließlich zu einer endgültigen Aussprache.
„Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ wird am Dienstag (15. Juli) ab 22.15 Uhr auf Vox gezeigt. Zudem gibt es am Sonntag (20. Juli) ab 13.15 Uhr die Wiederholung. Die Auswanderer-Doku aus Teneriffa hat eine Länge von 130 Minuten.
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„Goodbye Deutschland“ zeigt Härtefall auf Teneriffa
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