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Zu unsicher? Karneval auf Gran Canaria in Gefahr

Es gibt einen Konflikt mit Polizei und Feuerwehr. Auf Gran Canaria ist der Hauptstadt-Karneval in Gefahr. Das sind die Hintergründe.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Die Coalición Canaria warnt vor einer möglichen Absage des Karnevals in Las Palmas wegen ungelöster Arbeitskonflikte mit Polizei und Feuerwehr.
  • Ausstehende Überstundenzahlungen und die Abhängigkeit von privaten Sicherheitsdiensten gefährden die Einsatzbereitschaft der öffentlichen Sicherheitskräfte.
  • Die CC fordert eine schnelle Konfliktlösung, ein transparentes Sicherheitskonzept und eine strukturelle Stärkung der öffentlichen Ressourcen für die Karnevalszeit.
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Er ist ein inoffizielles kanarisches Heiligtum, doch jetzt ist der Karneval von Gran Canaria in Gefahr. Die CC hat eine sofortige Lösung vom Stadtrat in Las Palmas gefordert. Ziel sei es, eine drohende Absage zu verhindern.

Das Konfliktpotenzial mit der örtlichen Polizei und Feuerwehr ist hoch. Der bevorstehende Karneval, der in diesem Jahr sein fünfzigstes Jubiläum feiert, könnte ohne eine schnelle Einigung abgesagt werden.

David Suárez, Sprecher der Coalición Canaria im Stadtrat, betonte die Dringlichkeit einer Lösung, um die Sicherheit während des Karnevals zu gewährleisten und das Volksfest zugleich zu sichern. Das ist das aktuelle Problem:

Einsatzkräfte drohen, Karneval auf Gran Canaria platzen zu lassen

Der Politiker warnte davor, dass ungelöste Arbeitskonflikte die Einsatzbereitschaft der Sicherheitskräfte beeinträchtigen könnten. Die Feierlichkeiten, die von Ende Januar bis Anfang März geplant sind, erfordern eine sorgfältige Planung und ausreichende Personalressourcen. Ohne diese Absicherung wäre der Karneval zu unsicher und müsste abgesagt werden.

Suárez sagte, dass ausstehende Zahlungen für Überstunden das zentrale Problem seien. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu Einschränkungen bei Karnevalsveranstaltungen. Der Sprecher kritisierte zudem die zunehmende Abhängigkeit von privaten Sicherheitsdiensten, deren Kosten sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelten.

Die Partei sieht die Rolle der privaten Sicherheitsdienste als ergänzend, nicht als zentral. Suárez forderte die Stadtverwaltung daher auf, die Konflikte mit Polizei und Feuerwehr zu lösen und ein transparentes Sicherheitskonzept zu präsentieren. Dies sei notwendig, um die Herausforderungen rund um den Karneval zu meistern.

Nicht nur Karneval: Gran Canaria setzt verstärkt auf Sicherheitsdienste

Der Politiker wies darauf hin, dass die Stadt auch bei anderen Veranstaltungen wie den Weihnachtsfeiern zunehmend auf private Sicherheitsdienste zurückgreife. Suárez argumentierte, dass öffentliche Ressourcen strukturell gestärkt werden sollten, um solche Aufgaben zu übernehmen.

Laut Forderung der CC müsse die öffentliche Sicherheit gewährleistet sein, ohne dass eine Abhängigkeit von privaten Diensten entstehe. Zudem müsse sichergestellt sein, dass Einsatzkräfte ihre Überstunden ausgeglichen oder bezahlt bekommen. Auch müsse von den Organisatoren ein stabiles Sicherheitskonzept eingefordert werden können.


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Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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