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1000 Infektionen an einem Tag: Teneriffa und Gran Canaria steigen in Warnstufe drei ab


Die kumulative Inzidenz auf Teneriffa ist explosionsartig angestiegen. An einem Tag kamen 1000 Infektionen hinzu. Auch Gran Canaria weist einen stetigen Anstieg auf. Beide Inseln steigen binnen einer Woche das zweite mal um eine Warnstufe ab. Die beiden größten Kanaren-Inseln gehen somit in die rote Corona-Warnstufe drei über und verlieren einige Privilegien.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Innerhalb von zwei Tagen hat sich die Inzidenz auf Teneriffa knapp verdoppelt. Die größte der Kanarischen Inseln weist nun einen Wert von 336,5 auf. Noch am Dienstag lag der Wert bei 185,1. Gran Canaria liegt mit 187 wesentlich niedriger, weist jedoch ebenfalls stetiges Wachstum auf.

Beide Inseln sind vom EZB-Rat nun in Warnstufe drei degradiert worden. Die Corona-Alarmstufe rot gilt ab der Nacht zu Samstag. Damit müssen beispielsweise die Restaurants auf beiden Inseln früher schließen.

Beide Inseln folgen somit Fuerteventura, das aufgrund der weiterhin ausbleibenden Verbesserung der Pandemie-Daten in Stufe drei verbleibt. Auch für La Palma geht es abwärts: Die derzeit vom Vulkanausbruch gebeutelte Insel wird in die gelbe Stufe zwei versetzt. Für die übrigen Inseln bleibt die Lage unverändert.

“Die heutigen Zahlen sind die höchsten seit Beginn der Pandemie. Die Regierung ist äußerst besorgt über diese Situation”, sagte Vizepräsident Antonio Olivera, bei der Bekanntgabe der Entscheidung. In der Folge wurden unter anderem alle Weihnachtsveranstaltungen in den Schulen den betroffenen Inseln abgesagt.

Auf Teneriffa waren die aktiven Fallzahlen von Dienstag auf Mittwoch um knapp 1000 angestiegen. Damit gelten derzeit rund 4950 Personen als corona-positiv. Oliveira betonte, wie ernst die Lage auf Teneriffa sei. “Nicht nur die heutigen Daten sind hoch, schon Mittwoch waren sie sehr hoch.”

Corona-Zahlen auf Teneriffa explodieren: “Situation hat nichts mit Touristen zu tun”

Der Vize brachte den Anstieg der Infektionen mit den jüngsten Feiertagen in Verbindung, betonte jedoch auch, dass eine gewisse Müdigkeit durch das konsequente Einhalten der Regeln in den vergangenen Monaten zu spüren gewesen sei. Daher sei es nötig, sich den Ernst der Lage mehr denn je vor Augen zu führen und wieder vorsichtiger zu werden.

Auch die aktuelle Omikron-Variante trage ihren Teil zur aktuellen Situation bei: “Es scheint, dass diese Variante auf Teneriffa stärker verbreitet ist, was zusammen mit der größeren Ansteckungsfähigkeit die Zahl der Infektionen erhöht.”

Insbesondere Personen ohne vollständigen Impfschutz seien nun gefährdet: “In den vergangenen Tagen hat die Variante in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen, die keine guten Deckungsraten hat, deutlich zugenommen. Das hat nichts mit importierten Fällen oder Touristen zu tun”, sagte Olivera zum aktuell rasanten Anstieg der Corona-Zahlen.

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Die aktuellen Warnstufen für alle Kanarischen Inseln: Informationen für Touristen und Einheimische
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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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