Corona: Omicron-Variante erreicht die Kanaren


Die Kanarischen Inseln haben ihren ersten Fall der neuen Corona-Mutation aus Südafrika registriert. Die Gesundheitsbehörden isolierten den Virus-Träger. Es werden weitere Verdachtsfälle untersucht.

Lesedauer: 2 Min.

Die Corona-Mutation Omikron hat die Kanarischen Inseln erreicht. Das berichten die regionalen Behörden. Demnach ist ein Rückkehrer aus Südafrika positiv auf die Virus-Variante getestet worden.

Der Patient gilt als Stabil, heißt es. Seit der Entdeckung der SARS-CoV-2 Infektion wird er im Universitätskrankenhaus Doctor Negrín auf Gran Canaria behandelt. Dort wird auch ein weiterer Verdachtsfall untersucht.

Bei der mit der Omikron-Variante infizierten Person handelt es sich laut Behördenangaben um einen Mann mittleren Alters. Der Patient sei vollständig geimpft und erst in der vergangenen Woche auf die Kanarischen Inseln zurückgekehrt.

Nachdem er bei sich typische Corona-Symptome festgestellt hatte, habe er sich zunächst testen lassen und dann zu Hause isoliert. Im Anschluss an die Bestätigung der Infektion sei das Gesundheitsprotokoll dann auch auf alle Kontaktpersonen angewandt worden, hieß es.

Kanaren: Behörden beobachten mögliche Ausbreitung der Omikron-Variante

Das Universitätsklinikum führt derzeit weitere Tests durch. Anhand der Sequenzierung der Proben soll festgestellt werden, ob weitere Personen aus dem erweiterten Umfeld des Patienten mit der Omikron-Variante infiziert sind. Das Ergebnis dieser neuen Tests soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

Die Behörden der Kanarischen Inseln wollen die Entwicklung der Omikrion-Variante weiter beobachten. Wie zuvor bei der Delta-Variante wurden Vorkehrungen getroffen, die Mutation möglichst schnell sequenzieren und betroffene Personen isolieren zu können.

Omikron: Sicherheitsprotokoll auf den Kanarischen Inseln aktiviert

Damals hatte sich die Virus-Variante so schnell ausgebreitet, dass eine Eindämmung unmöglich wurde. Ob dies auch bei der aktuellen Mutation passieren wird, bleibt abzuwarten. Zur Überwachung der Virus-Variante wurde ein Protokoll aktiviert. Es dient der Erkennung und Rückverfolgung der Virus-Variante.

Die Omikron-Mutation gilt als besonders ansteckend. Bisherige Impfstoffe gelten als mindestens teilweise wirksam gegen die Mutation. Experten raten daher dazu, weiterhin zu impfen und die gängigen Abstands- und Präventionsmaßnahmen einzuhalten.

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Über den Autor

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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