Wer eine Woche in eine Ferienwohnung auf den Kanaren zieht, zahlt dafür fast 110 Euro mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2020 werden sogar rund 500 Euro mehr fällig. Das zeigt der jüngste Bericht zu Mieten an den Küsten der Kanarischen Inseln.
Die Studie wird regelmäßig von Tecnitasa erhoben und veröffentlicht. Demnach kostet eine Ferienwohnung in Strandnähe auf den Kanarischen Inseln in diesem Sommer für eine Woche durchschnittlich 1270 Euro.
Dabei gibt es große Unterschiede nach Region. Es warten also auch Schnäppchen auf Urlauber – zumindest im Vergleich. Was auf den Kanaren fällig wird und wie das im Vergleich zu anderen Regionen zu werten ist:
Das kosten Ferienwohnungen auf den Kanaren
Wenn die Ferienwohnung etwas teurer sein darf, ist Mogán auf Gran Canaria eine gute Adresse. Dort nämlich sind durchschnittliche Ferienwohnungen in Strandnähe laut Erhebung am teuersten. Für die Studie wurde eine 70 Quadratmeter große Ferienwohnung als Vergleichsobjekt herangezogen. Und dafür werden im Süden der Kanaren-Insel 1000 Euro fällig.
Am anderen Ende des Spektrums liegt Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Dort kostet eine ähnlich große Ferienwohnung durchschnittlich 750 Euro pro Woche, also 25 Prozent weniger. Wohnungen in Puerto gelten, zumindest in der Breite, allerdings auch als einfacher ausgestattet.
Ferienwohnungen in Spanien werden immer teurer
Im Vergleich zu anderen Regionen sind die Kanarischen Inseln damit sogar vergleichsweise günstig. In Puerto Banús in Marbella werden pro Woche 3700 Euro fällig. Santanyí auf Mallorca folgt mit 3400 Euro.
Am anderen Ende der Skala rangieren der Norden Spaniens und die Valencianische Gemeinschaft. Dort gibt es Ferienhäuser in ähnlicher Größe für 510 Euro pro Woche.
Bei den Preissteigerungen liegt Andalusien an der Spitze. Dort stiegen die Preise binnen eines Jahres um zwölf Prozent. Barcelona folgt mit nahezu gleichen Werten. Lloret de Mar gilt als typischer Sommerferien-Ort für junge Urlauber. Dort werden etwa sechs Prozent mehr fällig.
Die Studie kommt zu den Ergebnis, dass die Preissteigerungen zwar hoch sind, dennoch weiterhin Schnäppchen möglich seien. Insbesondere direkte Strandnähe und gute Anbindung, beispielsweise an das Nachtleben, würden für teils erhebliche Unterschiede sorgen.





















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Kanaren: So verändern sich die Preise für Ferienwohnungen
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