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Kanaren-Urlauber aufgepasst! Ryanair stellt auf allen Flügen um

Ryanair ändert seinen Ticket-Prozess. Ab wann und was genau Kanaren-Urlauber vor dem Abflug umstellen müssen.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Zusatzgebühren sind bei Ryanair jedem Urlauber bekannt. Doch Europas größte Billig-Airline möchte mit dem falschen Ticket künftig gar nicht mehr dazu verdienen, sondern Kosten für das Ausdrucken sparen. Der gesamte Prozess wird daher umgestellt.

Wer sich ein Ticket am Schalter ausdrucken ließ, musste in der Vergangenheit meist dafür bezahlen. Damit ist ab November Schluss. Denn die Airline akzeptiert dann nur noch digitale Tickets.

Auch aus Marketing-Gesichtspunkten ist das ein ausgeklügelter Schachzug. Denn geflogen werden kann dann nur noch mit der „myRyanair“-App. Damit ist die Airline auf jedem Smartphone ihrer Kunden installiert – und kann sie ganz nebenbei mit Werbung versorgen. Was sich genau ändert:

Kanaren-Flüge: Ryanair verschiebt digitale Bordkarte doppelt

Die Änderung war bereits für das Frühjahr geplant. Im Mai wollte Ryanair umstellen, musste den Start der digitalen Bordkarte dann jedoch kurzfristig verschieben. Zunächst wurde der 3. November als Stichtag ausgegeben. Ab dann sollten endgültig nur noch Passagiere mit digitaler Bordkarte auf die Kanaren und alle anderen Reiseziele gebracht werden. Dann wurde nochmal auf den 12. November verschoben – und damit auf das Ende der Herbstferien.

Das Unternehmen teilte dazu mit: „Passagiere können ab diesem Zeitpunkt keine Bordkarten mehr herunterladen oder ausdrucken. Für den Einstieg ins Flugzeug ist die digitale Bordkarte zwingend erforderlich.“

Verbraucherschützer kritisieren Ryanair

Außerdem verlautete das Unternehmen, dass bereits acht von zehn Reisenden auf digitale Bordkarten umgestiegen seien. Das sind knapp 165 Millionen Passagiere. Dabei ließ Ryanair offen, ob damit digitale Tickets via PDF, den nativen „Wallet“-Apps der Handys oder Nutzer der Ryanair-eigenen App gemeint sind.

Verbraucherschützer rechnen tendenziell mit erstem und kritisieren den Schritt. Die belgische Verbraucherschutz-Organisation „Test Achats“ nannte die Umstellung eine „diskriminierende Praxis“. Personen, die kein Smartphone besitzen, würden so von Reisen mit der Airline ausgeschlossen, hieß es.


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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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