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Kanaren-Wetter: Calima kehrt zum Wochenende zurück

Das Kanaren-Wetter bringt am Freitag Calima, starken Nordostwind und Sturmböen zurück. Das sind die Aussichten zum Wochenende.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 5 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Über den Kanarischen Inseln setzt sich am Freitag überwiegend trockenes Wetter durch, im Einfluss der nordöstlichen Luftströmung bleibt es recht windig. Auf mehreren Inseln dominieren zunächst dichte Wolken mit leichten Regenfällen vor allem in den mittleren Höhenlagen, während sich im Tagesverlauf zunehmend Auflockerungen zeigen. Im Süden und in tieferen Lagen vieler Regionen bleibt es meist freundlich mit viel Sonne.

In höheren Schichten liegt verbreitet feiner Staub aus Afrika in der Luft, der sich vor allem in den mittleren Höhenlagen und auf den Gipfeln stärker bemerkbar machen kann und zeitweise auch in tieferen Regionen und im Süden für etwas diesige Sicht sorgt.

Die Temperaturen während dieser neuen Calima-Lage steigen auf allen Inseln etwas an, mit Höchstwerten meist zwischen 16 und 23 Grad, während die Nächte mit 12 bis 17 Grad relativ mild verlaufen. Der Wind aus Nordost weht häufig mäßig bis stark, mit Sturmböen in exponierten Lagen, vor allem an Gipfeln, in Berglagen und an den östlichen und südlichen Küstenabschnitten. Das sind die Aussichten nach Insel:

Calima bringt Temperaturanstieg und Nordostwind auf die Kanaren

Im Norden von Teneriffa bleibt es vielfach stark bewölkt, besonders in den mittleren Höhenlagen fallen dort vor allem in der Nacht und am Vormittag leichte Regenfälle, bevor sich am Nachmittag größere Auflockerungen durchsetzen. Im Süden und in vielen Küstenbereichen zeigt sich die Sonne deutlich häufiger, hier bleibt es trocken. In höheren Lagen und in den mittleren Höhen im Norden macht sich die Calima stärker bemerkbar, zeitweise kann er auch den Süden und die Küsten erreichen.

Die Tiefsttemperatur liegt bei etwa 17 Grad, die Höchsttemperatur steigt auf rund 23 Grad und legt vor allem an der Südseite spürbar zu. Der Nordostwind weht verbreitet kräftig, besonders entlang der Bergkette im Inselinneren, am Teide, im Nordwesten sowie an der südöstlichen Seite mit dem Gebiet um Anaga und den südöstlichen Teil des Ballungsraums sind sehr starke Böen möglich, im Umfeld des Teide sind sogar extreme Böen wahrscheinlich.

Im Norden von Gran Canaria dominieren dichte Wolken, vor allem in den mittleren Höhenlagen fällt dort im Laufe des Vormittags zeitweise leichter Regen, bevor am Nachmittag einzelne Auflockerungen einsetzen. Im Süden und in vielen tieferen Lagen bleibt es dagegen meist heiter bis sonnig. Die Calima in der Höhe konzentriert sich vor allem auf die mittleren Höhen und die Gipfel im Norden, kann aber im Tagesverlauf auch den Süden und die Küsten stärker trüben.

Die Tiefsttemperatur liegt bei etwa 16 Grad, die Höchsttemperatur erreicht rund 21 Grad, im Inselinneren und an der Südseite steigt sie etwas stärker an. Der Wind aus Nordost weht mäßig bis stark und frischt vor allem an der Südost- und Westseite deutlich auf, in höheren Lagen und auf den Gipfeln sind sehr starke Böen zu erwarten, mit Spitzen, die über 90 Stundenkilometer hinausgehen können.

Über Lanzarote zeigt sich der Himmel überwiegend gering bewölkt bis klar, nur im Norden halten sich in der ersten Tageshälfte noch zeitweise Wolkenfelder, aus denen in der Nacht örtlich ein kurzer Schauer möglich ist. In höheren Luftschichten ist Staub aus Afrika vorhanden, der sich vor allem im Inselinneren etwas konzentrieren kann und die Sicht leicht eintrübt.

Die Temperaturen steigen spürbar an, mit einer Tiefsttemperatur um 16 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 23 Grad, besonders an der Südseite wird es etwas wärmer. Der Nordostwind weht meist mäßig bis stark, im Landesinneren und im Südosten sind am Nachmittag und Abend sehr kräftige Böen zu erwarten, die den Sand aufwirbeln und für raue Bedingungen an den offenen Küsten sorgen.

Meist sonnig oder nur locker bewölkt präsentiert sich das Wetter auf Fuerteventura, lediglich im Norden und Westen ziehen am Vormittag dichtere Wolkenfelder durch, aus denen in der Nacht vereinzelt ein kurzer Schauer nicht ausgeschlossen ist. In der Höhe ist Staub aus Afrika vorhanden, der sich zeitweise vor allem im Inselinneren stärker bemerkbar macht und für etwas diesige Sicht sorgt.

Die Tiefsttemperatur liegt bei rund 16 Grad, die Höchsttemperatur steigt auf etwa 22 Grad und nimmt vor allem im Süden deutlich zu. Der Nordostwind weht häufig mäßig bis stark, in exponierten Lagen des Nordens, an den Küsten des Südostens, im Süden der Halbinsel Jandía sowie im Inselinneren treten zeitweise sehr starke Böen auf, die den Wellengang an den offenen Stränden verstärken und den Aufenthalt im Freien spürbar beeinflussen.

Im Norden und Osten von La Palma überwiegen zunächst dichte Wolken, besonders in den mittleren Höhenlagen fällt dort vor allem vormittags leichter Regen, ehe sich am Nachmittag zunehmend Auflockerungen durchsetzen. Im Westen und Süden bleibt es dagegen meist sonnig oder nur locker bewölkt. Staub aus Afrika liegt in der Luft, am stärksten in den mittleren Höhen im Norden und auf den Gipfeln, später kann sich die Calima auch im Süden und in tieferen Lagen deutlicher bemerkbar machen.

Die Tiefsttemperatur beträgt etwa 17 Grad, die Höchsttemperatur liegt bei rund 21 Grad und steigt vor allem an der Südseite des großen Erosionskessels im Inselinneren sowie an der Nordwestseite spürbar an. Der Wind aus Nordost weht mäßig bis stark, mit sehr kräftigen Böen in den Bereichen rund um den großen Erosionskessel, im Gebiet von El Paso sowie an der Nordwest- und Südostseite, in höheren Lagen sind Böen von über 90 Stundenkilometern möglich.

Dichte Wolken prägen am Freitag den Norden von La Gomera, wo in den mittleren Höhenlagen vor allem am Vormittag leichte Regenfälle einsetzen können, die durch den in der Luft liegenden Staub stellenweise schlammige Spuren hinterlassen. Im Süden und in tieferen Lagen bleibt es dagegen meist freundlich mit viel Sonne. Der Staub konzentriert sich vor allem in den mittleren Höhen im Norden und auf den Gipfeln, kann sich aber im Tagesverlauf auch im Süden und in den Küstenbereichen stärker auswirken.

Die Tiefsttemperatur liegt bei etwa 17 Grad, die Höchsttemperatur bei rund 21 Grad mit einem leichten bis mäßigen Anstieg, besonders im Süden. Der Nordostwind weht kräftig, auf den Höhenzügen sowie an den West-, Ost- und Südhängen treten sehr starke Böen auf, die örtlich Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern erreichen können und vor allem in exponierten Lagen die Bedingungen deutlich verschärfen.

Im Norden von El Hierro herrscht meist starke Bewölkung, vor allem in den mittleren Höhenlagen fällt dort am Vormittag zeitweise leichter Regen, während sich am Nachmittag einzelne Auflockerungen zeigen. Im übrigen Inselgebiet bleibt es überwiegend heiter bis sonnig. Staub aus Afrika macht sich besonders in den mittleren Höhen im Norden und auf den Gipfeln bemerkbar und kann sich später auch im Süden und in tieferen Lagen stärker auswirken.

Die Tiefsttemperatur sinkt auf etwa 12 Grad, die Höchsttemperatur steigt auf rund 16 Grad und nimmt vor allem im Süden leicht bis mäßig zu. Der Nordostwind weht mäßig bis stark, auf den Gipfeln sowie an der Ost- und Südwestseite sind sehr kräftige Böen zu erwarten, die örtlich über 100 Stundenkilometer erreichen können und damit für raue Verhältnisse in den höheren und besonders ausgesetzten Regionen sorgen.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…


Quellen:
  • AEMET – (abgerufen am: 27.2.2026)
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Über den Autor

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wurde geschrieben von:

Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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