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Regen und Sturm: So fegt Unwetter Therese am Samstag über die Kanaren

Das Kanaren-Wetter bringt am Samstag weiterhin Regen, dichte Wolken und stürmischen Südwestwind auf mehreren Kanarischen Inseln. Das sind die Aussichten.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 5 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Unwetter Therese hält die Kanaren am Samstag weiter im Griff. Das Wetter bleubt unbeständig und nass. Häufig dominieren dichte Wolken, zeitweise mit kräftigem Regen, der besonders die westlichen Inseln und die windzugewandten Seiten der Berge erfasst.

Die Schneefallgrenze liegt in den höchsten Lagen der zentralen Inseln in den Morgenstunden noch um 2200 Meter und steigt im Tagesverlauf etwas an. Die Temperaturen ändern sich insgesamt nur wenig und bewegen sich in den bewohnten Zonen meist im milden Bereich.

Der Wind spielt eine zentrale Rolle und weht aus südwestlicher Richtung oft frisch bis stark, in höheren Lagen und an exponierten Küstenabschnitten mit sehr stürmischen Böen. Auf mehreren Inseln können in den Bergen sowie an bestimmten Ost-, Südost-, Nordwest- oder Südseiten Geschwindigkeiten um oder über 90 Kilometer pro Stunde erreicht werden, auf den höchsten Gipfeln sind noch stärkere Böen möglich. Das sind die Aussichten für den Unwetter-Tag für jede Kanaren-Insel:

Kanaren: Unwetter Therese bringt Regen, Schnee und Sturm

Im Westen und Südwesten von Teneriffa halten sich dichte Wolken mit anhaltendem Regen, der zeitweise kräftig ausfallen kann. An den übrigen Seiten der Insel wechseln sich Wolken und kurze Auflockerungen ab, begleitet von Regen, der vor allem in der ersten Tageshälfte stellenweise stark sein kann, bevor am Nachmittag im Nordosten größere Aufhellungen einsetzen und die Schauer nachlassen. In den höchsten Lagen fällt anfangs Schnee oberhalb von etwa 2.200 Metern, später steigt die Schneefallgrenze auf über 2.500 Meter.

In den mittleren und tiefen Zonen liegt die Höchsttemperatur um 22 Grad, die Tiefstwerte bei etwa 17 Grad. Der Südwestwind weht kräftig, in den Bergen und an der windabgewandten Nordwest- und Ostseite treten sehr schwere Sturmböen auf, die auf den Gipfeln Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde erreichen können, bei nur geringer Wahrscheinlichkeit für leichte Bodenfrostbildung in den höchsten Zonen.

Im Tagesverlauf lockern die Wolken im Norden und Osten von Gran Canaria zwar zeitweise auf, doch besonders im Westen und Süden bleibt es meist stark bewölkt bis bedeckt mit anhaltendem Regen, der örtlich kräftig ausfallen kann und nur langsam nachlässt. In den übrigen Gebieten der Insel treten Schauer eher seltener und weniger intensiv auf, bevor sie ab Mittag auch im Norden und Osten deutlich zurückgehen.

Die Temperaturen ändern sich kaum, mit Tiefstwerten um 17 Grad und einer Höchsttemperatur um 23 Grad. Der Wind aus Südwest frischt spürbar auf und erreicht in den Bergen, an den östlichen und nordwestlichen Küsten sowie in den mittleren Höhenlagen des Nordens und im Gipfelbereich stellenweise sehr hohe Geschwindigkeiten, wobei Böen von über 90 Kilometern pro Stunde möglich sind, vor allem in der ersten Tageshälfte.

Auf Lanzarote beginnt der Samstag meist mit nur wenigen Wolken, bevor sich im Tagesverlauf zunehmend kompakte Wolkenfelder durchsetzen, aus denen vor allem in den mittleren Stunden schwacher bis mäßiger Regen fällt. Die Niederschläge bleiben dabei eher unergiebig und klingen zum Abend hin wieder ab, während die Bewölkung langsam auflockert.

Die Temperaturen zeigen kaum Veränderungen, mit Tiefstwerten um 16 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 22 Grad. Der Südwestwind weht mäßig bis stark und kann ab dem Morgen in besonders freien und erhöhten Lagen sehr stürmische Böen bringen, ehe er zum Tagesende hin spürbar nachlässt.

Wechselnde Wolkenfelder prägen anfangs das Bild auf Fuerteventura, mit längeren trockenen Phasen, doch zur Tagesmitte verdichtet sich die Bewölkung, und es setzt verbreitet schwacher bis mäßiger Regen ein. Die Schauer halten einige Stunden an, ohne jedoch extreme Mengen zu bringen, und lassen gegen Abend nach, wenn die Wolken wieder auflockern.

Die Temperaturen bleiben mit Tiefstwerten um 17 Grad und einer Höchsttemperatur um 22 Grad weitgehend unverändert. Der Wind aus Südwest weht meist frisch bis stark, und ab dem Morgen sind vor allem in höher gelegenen oder exponierten Bereichen sehr kräftige Böen möglich, die zum Ende des Tages allmählich an Stärke verlieren.

Auf La Palma ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt, und es fällt verbreitet Regen, der besonders in den mittleren Höhenlagen anhaltend und ergiebig ausfällt. Vor allem an der Westseite, in den Bergen sowie in den mittleren und höheren Zonen der Ostseite können die Schauer kräftig sein, mit eingelagerten Gewittern und kleinkörnigem Hagel; in den höchsten Bereichen ist in den frühen Stunden auch Schnee oberhalb von rund 2.200 Metern möglich.

Die Temperaturen ändern sich kaum, mit Tiefstwerten um 15 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 21 Grad. Ein kräftiger Südwestwind sorgt vor allem in den Bergen sowie an den nordwestlichen, östlichen und südlichen Hängen für sehr starke Böen, die Geschwindigkeiten von über 90 Kilometer pro Stunde erreichen können.

Dichte Wolken bestimmen das Bild auf La Gomera, verbunden mit häufigem Regen, der besonders in der Südhälfte sowie in den mittleren Höhenlagen des Nordens länger anhält und zeitweise kräftig ausfallen kann. In diesen Gebieten besteht zudem eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Gewitter und kleinkörnigen Hagel, vor allem in den frühen Stunden des Tages, während die Schauer im weiteren Verlauf etwas nachlassen, ohne ganz zu verschwinden.

Die Temperaturen zeigen kaum Bewegung, mit Tiefstwerten um 17 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 21 Grad. Der Südwestwind weht kräftig und erreicht in den Bergen sowie an den südöstlichen und nordwestlichen Hängen sehr hohe Geschwindigkeiten, mit Böen, die über 90 Kilometer pro Stunde hinausgehen können.

Überwiegend trübes und nasses Wetter mit dichter Bewölkung und anhaltendem Regen prägt El Hierro, wobei der Niederschlag vor allem im Südwesten sowie in den mittleren Höhenlagen des Nordens und Ostens zeitweise kräftig ausfallen kann. In diesen Bereichen ist zudem mit einzelnen Gewittern und kleinkörnigem Hagel zu rechnen, vor allem zu Beginn des Tages, während die Niederschläge zum späteren Verlauf etwas an Intensität verlieren, aber meist noch anhalten.

Die Temperaturen bleiben mit Tiefstwerten um 11 Grad und einer Höchsttemperatur um 16 Grad vergleichsweise kühl. Ein kräftiger Südwestwind sorgt in den Bergen sowie an den südöstlichen und nordwestlichen Hängen für sehr starke Böen, die um 90 Kilometer pro Stunde erreichen können.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…


Quellen:
  • AEMET – (abgerufen am: 21.3.2026)
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Über den Autor

Regen und Sturm: So fegt Unwetter Therese am Samstag über die Kanaren

wurde geschrieben von:

Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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