Schlangen-Invasion auf Gran Canaria


Lesedauer: 1 Min.

Was klingt wie ein schlechter Thriller ist auf Gran Canaria ein reales Problem: Eine regelrechte Schlangen-Invasion hält auf der Kanareninsel im atlantischen Ozean derzeit die Tierschützer in Atem. Tausende Kettennattern leben inzwischen auf der Insel – und sie breiten sich immer weiter aus.

Schlangen ursprünglich aus privater Haltung

Die Schlangen seien vermutlich privat gehalten und entweder bewusst ausgesetzt worden oder hätten sich von allein befreit, heißt es seitens der Regierung. Da es auf der Kanareninsel jedoch keine Fressfeinde, dafür aber perfekte Bedingungen für die Ausbreitung der Art gebe, hätten sich die Schlangen rapide vermehrt.

Zwar ist die Kalifornische Kettennatter (Lampropeltis getula californiae) für Menschen ungefährlich, die heimische Tierwelt wird dagegen massiv von der explosionsartigen Ausbreitung der Tiere bedroht. So werde die Population der Gran-Canaria-Rieseneidechse (Gallotia stehlini) durch die Nattern immer weiter ausgedünnt, hieß es.

Experten sollen Schlangen-Invasion auf Gran Canaria beenden

Die Regierung Gran Canarias bat nun internationale Experten um Hilfe. Diese sollen gemeinsam einen Plan entwickeln, wie man der Lage Herr werden könne. Bereits mehrere Hundert der bis zu 1,80 Meter langen Tiere seien inzwischen gezielt getötet worden. Dennoch sei die Ausbreitung der Nattern weiter steigend. Die Expertenkommission soll noch in dieser Woche erstmals zusammentreffen.

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Schlangen-Invasion auf Gran Canaria

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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