Klettern auf Teneriffa

Kletterbegeisterte kommen auf Teneriffa voll auf ihre Kosten. Die Insel mit ihrer reichhaltigen Natur bietet Kletterfans alles, was das Herz begehrt. Besonders die porösen Lavafelsen bieten Ansporn und vielfältige Möglichkeiten, sich in den verschiedensten Schwierigkeitsstufen zu versuchen. Doch auch Basalt, Tuff oder Granit gehören zur abwechslungsreichen Natur der Kanareninsel. Zum Klettern bietet Teneriffa unterschiedliche Gebiete mit etwa 800 Touren zwischen V und VII. Wir stellen die beliebtesten vor.

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Trotz des gut ausgebauten Bus-Netzes, macht es für Kletterer Sinn, über einen Leihwagen nachzudenken. Die meisten Klettergebiete liegen etwas abgeschieden. Zudem ist der Transport der Ausrüstung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wenig komfortabel. Wer mehrere Tage vor Ort bleiben möchte, sollte sich zuvor eine Unterkunft suchen. Die meisten Wohnmöglichkeiten werden privat vermietet, jedoch auch über Reisebüros und Agenturen angeboten.

Guia de Isora

In Guia d’Isora locken sowohl die Kletter-Herausforderung als auch der Ausblick: Das Klettergebiet im Südwesten der Insel bietet verschiedene Risse, Plattenkletterei, eine Mehrseillängen-Tour mit bis zu drei Seillängen sowie Leisten- und Lochkletterei. Wenn das Wetter mitspielt, gibt es zudem einen bemerkenswerten Rundumblick auf die Nachbarinseln La Palma und La Gomera.

Arico

In Arico, das ebenfalls im Süden Teneriffas liegt, befindet sich ein riesiges Klettergebiet mit bis zu 100 verschiedenen Touren. Hier kommen Kletterer voll auf ihre Kosten. Besonders beliebt ist Arico wegen der Möglichkeit des Campings. Mit Zelt und Schlafsack ausgerüstet können Kletterfans hier verschiedene Touren miteinander verbinden. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade werden von einer asphaltierten Straße geteilt.

Die Kletter-Schlucht liegt rund einen Kilometer oberhalb des Ortskerns von Arico. Anfänger und Fortgeschrittene können hier Erfahrungen sammeln. Oberhalb der Straße werden Schwierigkeitsgrade zwischen sechs und acht geboten. Bis zu 15 Meter Höhe gilt es dabei zu überwinden.

Unterhalb der Straße warten die deutlich höheren Schwierigkeitsgrade. Kletterprofis und Bergsteiger können sich auf Touren von bis zu 30 Metern Länge austoben. Das Gestein in Arico erinnert stark an festen Sandstein.

Klettern in den Canadas

Auf rund 2000 Metern Höhe bieten schon die Klimagegensätze eine besondere Herausforderung. Die Sonne brennt insbesondere zur Mittagszeit. Aufgrund der frischen Brise bemerken viele Sportler erst spät, dass sie sich der prallen Bergsonne aussetzen. Hier ist besonders viel Vernunft gefragt. In einmaliger Landschaft können ebenfalls bis zu 100 Touren geklettert werden. Das Gestein ist scharfkantig und hart, die Touren sind anspruchsvoll. Im Schatten stoßen Kletterer zudem im Winter hier und da auf schneebedeckte Flächen. Vorbereitung und Ausrüstung sollten entsprechend gut sein.

Roques de Garcia

Roques de Garcia liegt wie die Canadas in der Nähe des Teide und ebenfalls auf rund 2000 Metern Höhe. Das Basaltmassiv lockt aufgrund seiner bis zu zehn Seillängen zählenden Mehrseiltouren besonders die fortgeschrittenen Kletterer. Ab dem Nachmittag ist auf allen der knapp 20 Touren ein Sonnenschutz notwendig. Bis zu 15 Minuten Fußweg müssen die Kletterer bis zum Einstieg auf sich nehmen.

Zudem gibt es auf Teneriffa diverse kleine Klettergebiete. Anfänger und Fortgeschrittene sollten sich jedoch zunächst auf den gut gepflegten Touren der großen Klettergebiete probieren.

Weitere Informationen zu Aktivurlaub und sportlichen Angeboten auf Teneriffa finden Sie hier. Infos zur Erkundung von Europas längsterLavahöhle gibt es hier.

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Veröffentlicht in: Aktivurlaub, Arico, Guia de Isora, Teide

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