Die spanische Zentralregierung hat die Ministerialverordnung unterzeichnet, die das gemeinsame Stromsystem von Teneriffa und La Gomera rechtlich anerkennt. Das Ministerium für Ökologischen Wandel gab den Schritt am Montag bekannt. Die Verordnung genehmigt die Inbetriebnahme der elektrischen Verbindung über ein Unterseekabel zwischen beiden Inseln.
Die Bauarbeiten an dieser Verbindung wurden bereits im Februar abgeschlossen. Mit der nun unterzeichneten Verordnung erhält das neue gemeinsame Stromnetz seine rechtliche Gültigkeit.
Die tatsächliche Integration der Stromsysteme beider Inseln ist für den 1. Juli geplant. Ab diesem Datum gelten eine einheitliche Programmierung und Einsatzplanung der Stromerzeugung, eine gemeinsame Berechnung des Reservebedarfs sowie ein gemeinsames Reservenmanagement. Hinzu kommt die integrierte Einspeisung neuer erneuerbarer Energie und zusätzlicher Speicherkapazitäten.
Stromsystem für Teneriffa und La Gomera für mehr Versorgungssicherheit
Die Genehmigung sieht die Integration der bestehenden Teilsysteme beider Inseln vor. Nach Angaben des Ministeriums entsteht dadurch eine deutliche Effizienzsteigerung durch Kosteneinsparungen bei der Stromerzeugung. Zugleich erhöht sich die Versorgungssicherheit, da sich die beiden Teilsysteme künftig gegenseitig unterstützen können.
Für La Gomera seien die Vorteile besonders relevant, erklärte das Ministerium für Ökologischen Wandel. Die Insel werde in ein größeres und robusteres System mit mehr technischer Kapazität integriert. Teneriffa wiederum profitiere vom Potenzial La Gomeras bei erneuerbaren Energien.
Die Ministerialverordnung wird demnächst im spanischen Amtsblatt, dem Boletín Oficial del Estado (BOE), veröffentlicht. Mit ihrem Inkrafttreten ist die rechtliche Anerkennung des gemeinsamen Stromsystems vollzogen.
















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