Ermittlungen nach Graffiti-Schmierereien im Teide-Nationalpark


Die Cañadas auf Teneriffa sind durch verschiedene Graffiti verschmutzt worden. Das teilte die Guardia Civil mit. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, haben die Ermittler den Fall an die Umwelteinheit „Seprona“ übergeben. Es drohen Geldstrafen.

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Bis zu 600 Euro Strafe plus die Kosten für die Reinigung erwarten Umweltverschmutzer auf den Kanaren. Im Fall der Graffiti im Teide-Nationalpark auf Teneriffa können insbesondere letztere besonders teuer werden. In den Cañadas waren verschiedene Schmierereien entdeckt worden. Die Umweltschutz-Abteilung der Guardia Civil sucht derzeit die Verursacher.

Auch die Inselregierung hat sich inzwischen eingeschaltet: Man verurteile diese Taten in einer der wichtigsten Umwelt- und Tourismuserbe-Stätten der Insel, hieß es. Zugleich wurde die Öffentlichkeit für die vielen Hinweise gelobt. Die Regierung ermutigte alle Zeugen, stets möglichst genaue Informationen weiterzugeben, um beispielsweise Umweltverschmutzungen dieser Art einzudämmen.

Der Teide-Nationalpark liegt in einer durchschnittlichen Höhe von etwa 2000 Metern, der höchste Punkt ist der Gipfel des Teide auf 3718 Metern Höhe. Der Nationalpark ist mit rund drei Millionen Besuchern pro Jahr der meistbesuchte Nationalpark Europas. Er gehört seit dem Jahr 2007 zum Unesco-Weltnaturerbe.

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