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Sonntag, 26. Juli 2026
Teneriffa

Zwei Drogen-Tote auf Teneriffa: Polizei bestätigt Überdosis

Die Polizei hat zwei Tote auf Teneriffa entdeckt. Die Autopsie hat eine Überdosis als Todesursache bestätigt. Die Ermittlungen dauern an.

In einem Apartmentkomplex im Süden Teneriffas hat die Polizei am Freitag zwei Tote gefunden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 23-jährigen Italiener und eine gleichaltrige Frau, die von den Kanaren stammt und argentinische Wurzeln hat. Entdeckt wurden die beiden in San Eugenio in der Region Costa Adeje, dem südlichen Teil der Kanaren-Insel Teneriffa. Wie die Ermittler feststellten, waren beide schon seit mehreren Tagen tot.

Die Autopsie nahmen Gerichtsmediziner am Samstag am Institut für Rechtsmedizin in Santa Cruz de Tenerife vor. Sie ergab, dass beide Personen an einer Drogen-Überdosis gestorben sind. Ein Fremdverschulden schließen die Behörden nach dem vorläufigen Bericht der Rechtsmediziner aus, denn Hinweise auf eine Gewalttat fanden die Ermittler keine.

Trotzdem stuften die Beamten den Tod als gewaltsam ein, weil eine Überdosis von Betäubungsmitteln, Alkohol oder Medikamenten vorlag. Im Mittelpunkt der Ermittlungen standen die Frage nach der Herkunft der Substanzen und die genauen Umstände des Vorfalls.

Drogen-Tote auf Teneriffa: Polizei ermittelt

Eingeleitet wurden die Untersuchungen am Tatort von Beamten der Nationalpolizei von Teneriffa-Süd. Das Apartment, in dem man die beiden fand, hatte zuletzt der italienische Mann reserviert. Um wirklich alle Eventualitäten auszuschließen, unterstützen Spezialisten der Kriminalpolizei und der Spurensicherung sowie die Mordkommission von Santa Cruz de Tenerife die Arbeit.



Aktuell gehen die Ermittler weiteren Hinweisen darauf nach, woher die Substanzen stammten. Dabei prüfen sie auch, ob andere Personen an der Beschaffung oder der Einnahme beteiligt waren. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und befragte Zeugen, um den Ablauf der Ereignisse Schritt für Schritt nachzuvollziehen. Am Ende soll ein vollständiges Bild der Geschehnisse stehen.

Welche genauen Umstände zu der tödlichen Überdosis geführt haben, wollten die Behörden klären. Die Ermittlungen dauern an.

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