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Dienstag, 9. Juni 2026
Teneriffa

Vor dem Sommer: Teneriffas Wasserspeicher voll wie lange nicht

Teneriffas Wasserreserven erreichen eine Kapazität von 71 Prozent. Für den Sommer bedeutet das gute Aussichten.

Der Regen im Winter hat sich mit Blick auf den Sommer gelohnt: Die Wasserreserven in Teneriffas Stauseen erreichen einen Wert von mehr als 71 Prozent ihrer Gesamtkapazität.

Diese positive Entwicklung lässt auf eine Versorgungssicherheit mit Wasser in der Sommerzeit hoffen. Im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr zeigen sich deutliche Verbesserungen. Das gilt für de Norden und Süden der größten Kanaren-Insel.

Der für Teneriffas Primärsektor zuständige Minister, Valentín González, spricht von einem signifikanten Anstieg der Wasserreserven. Der aktuelle Füllstand von 71,1 Prozent stelle eine deutliche Verbesserung gegenüber April dar, als die Speicher bei 64,5 Prozent lagen. Innerhalb eines Monats konnten beeindruckende 334.000 Kubikmeter Wasser zusätzlich gespeichert werden.

Wasserreserven auf Teneriffa steigen stark

Besonders die im Norden der Insel gelegenen Speicher profitierten von diesem Zuwachs. Die Ursachen sind vielfältig. Regenfälle im April trugen maßgeblich zur Auffüllung der Becken bei. Zudem wurde ein moderater Wasserverbrauch registriert. Auch die Reserven an aufbereitetem Wasser nahmen deutlich zu.

Der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt ebenfalls einen positiven Trend: Im Mai 2024 lag der Füllstand der Wasserspeicher Teneriffas bei nur 39,8 Prozent. Der aktuelle Wert übertrifft diesen deutlich.

Teneriffas Wasserreserven mit regionalen Unterschieden

Die verschiedenen Regionen Teneriffas zeigen allerdings Unterschiede. Im Süden der Insel weisen die Speicher mit gut 89 Prozent ihrer Kapazität einen besonders hohen Füllstand auf. Im Norden erreichen die Becken knapp 67 Prozent.

Für die Landwirtschaft der größten Kanaren-Insel, die unter anderem für den Bananen- und Avocado-Anbau enorme Mengen Wasser benötigt, bedeutet das eine signifikante Beruhigung. Auch González spricht von einer „Erleichterung für die Landwirtschaft im Hinblick auf die Sommermonate, in denen ein erhöhter Bedarf an Wasser erwartet wird“.

Die starken Regenfälle im März und April sorgten zwar für deutlich vollere Stauseen, der Boden der Kanaren trocknet dennoch merklich aus. Auch die jüngsten Regenfälle konnten daran wenig ändern, da einmal ausgetrocknete Böden in kurzer Zeit keine großen Wassermengen speichern können und somit trocken bleiben.

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