Feuer im Teide Nationalpark – Mehrere Hektar verbrannt


Mehrere Hektar Buschwerk haben in den Cañadas gebrannt. Mehr als 100 Personen wurden zu dem Feuer im Teide Nationalpark auf Teneriffa beordert. Zudem kamen diverse Löschfahrzeuge und drei Hubschrauber zum Einsatz.

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Am Mittwochnachmittag ging gegen 15.50 Uhr die Meldung eines Flächenbrands im Teide Nationalpark bei der Feuerwehr ein. Umgehend wurden 34 Wehrleute zur Brandbekämpfung abgestellt. Die Feuerwehr forderte schnell Unterstützung an. Das Team wurde in der Folge um 72 Spezialisten der der Unidad Militar de Emergencias (UME) ergänzt. Diese rückten mit Bulldozern zu den Flammen vor.

Feuer am Teide auf Teneriffa: Drei Hubschrauber, mehrere Bulldozer und diverse Löschfahrzeuge im Einsatz

Nachdem die Brandbekämpfer die Nacht über durchgearbeitet hatten, wurde das Feuer gegen 2.40 Uhr am Donnerstagmorgen als „stabilisiert“ gemeldet. Ab dem frühen Morgen wurde dann ein dritter Hubschrauber abgestellt. Die Luftunterstützung konnte dank eines nahegelegenen Wasservorrats in kurzer Taktfrequenz bei den Löscharbeiten helfen.

Video: Feuer im Teide Nationalpark

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Am Donnerstagnachmittag galt das Feuer schließlich endgültig als kontrolliert. Die UME-Einheiten wurden daraufhin abgezogen. Nach Angaben der Inselregierung seien 33 Wehrleute und mehrere Spezialfahrzeuge in den Bergen verblieben, um die Löscharbeiten abzuschließen und mögliche Glutnester zu beseitigen.

Bei dem Feuer am Teide ist hauptsächlich Buschwerk verbrannt. Der Nationalpark war vorsorglich geschlossen worden. Auch die offizielle Mufflon-Jagd wurde ausgesetzt.

Wie das Feuer ausbrechen konnte, soll nun untersucht werden. Auch eine offizielle Bilanz des Einsatzes steht derzeit noch aus.

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