Die am Sonntag vor der Küste von Anaga entdeckte Leiche ist nach einer forensischen Untersuchung als die 30 Jahre alte Frau bestätigt worden, die am Mittwoch in Mesa del Mar von einer Welle ins Meer gerissen wurde. Die Frau war mit ihrem Hund auf dem Pier unterwegs, als eine hohe Welle sie erfasste und ins Meer zog.
Für die Küstenzone lagen zu diesem Zeitpunkt Warnhinweise der staatlichen Wetterbehörde Aemet vor, die vor rauer See und starker Brandung warnten. Die unruhige Meereslage war bereits seit Tagen in den regionalen Wetterberichten hervorgehoben worden und prägte auch die folgenden Suchmaßnahmen.
Unmittelbar nach dem Vorfall aktivierte die Rettungszentrale der 112 Canarias eine umfangreiche Suchaktion, an der die Küstenwache, die Guardia Civil, die Feuerwehr von Teneriffa und lokale Polizeieinheiten beteiligt waren.
Hohe Wellen prägen Suchaktion vor Teneriffa
Die Einsatzkräfte sahen sich über mehrere Tage hinweg mit denselben Bedingungen konfrontiert, die auch den Unfall begünstigt hatten: Die starke Brandung erschwerte den Zugang zu weiten Teilen der Küste und die Boote konnten sich den felsigen Abschnitten häufig nicht nähern. Dadurch mussten die Teams wiederholt auf Luftunterstützung und Patrouillen vom Land aus zurückgreifen.
Im Verlauf der Operation wurden die Suchgebiete schrittweise erweitert und reichten schließlich bis auf die Höhe von Santa Úrsula, da die Strömungen einen Körper über eine größere Distanz abtreiben können.
Am Sonntagnachmittag meldete eine Privatperson den Fund eines leblosen Körpers im Bereich der Küste von Anaga. Ein Rettungsboot übernahm die Bergung in einem Abschnitt, der aufgrund der Meeresbedingungen weiterhin schwer zugänglich war.
Der Leichnam wurde in das Institut für Gerichtsmedizin in Santa Cruz überführt, wo am Mittwoch die biologische Analyse die Identität der Vermissten bestätigte. Die Frau war laut Meldung lokaler Behörden erst wenige Wochen vor dem Unfall nach Mesa del Mar gezogen.
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Nach Riesenwelle auf Teneriffa vermisste Frau wurde gefunden
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