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Samstag, 4. Juli 2026
Teneriffa

Nach Riesenwelle auf Teneriffa vermisste Frau wurde gefunden

Die vor der Küste von Teneriffa entdeckte Leiche ist identifiziert worden. Es handelt sich um die bei Mesa del Mar vermisste Frau.

Bei der Toten, die am Sonntag vor der Küste von Anaga aus dem Wasser geborgen wurde, handelt es sich um jene 30 Jahre alte Frau, die am Mittwoch in Mesa del Mar von einer Welle ins Meer gerissen worden war. Eine forensische Untersuchung brachte nun die Gewissheit. Die Frau war mit ihrem Hund auf dem Pier unterwegs gewesen, als eine hohe Welle sie erfasste und mit sich ins Meer zog.

Für die Küstenzone galten zu jenem Zeitpunkt bereits Warnhinweise der staatlichen Wetterbehörde Aemet, die vor rauer See und starker Brandung warnten. Schon seit Tagen hatten die regionalen Wetterberichte die unruhige Meereslage betont, und sie sollte auch die anschließende Suche prägen.

Noch unmittelbar nach dem Vorfall setzte die Rettungszentrale der 112 Canarias eine umfangreiche Suchaktion in Gang. Beteiligt waren daran die Küstenwache, die Guardia Civil, die Feuerwehr von Teneriffa sowie lokale Polizeieinheiten.

Hohe Wellen prägen Suchaktion vor Teneriffa

Über mehrere Tage hinweg kämpften die Einsatzkräfte mit genau den Bedingungen, die auch den Unfall begünstigt hatten. Die starke Brandung machte den Zugang zu weiten Teilen der Küste schwierig, und die Boote kamen an die felsigen Abschnitte oft nicht heran. So blieb den Teams wiederholt nur, auf Luftunterstützung und auf Patrouillen vom Land aus auszuweichen.



Nach und nach weiteten die Helfer die Suchgebiete aus, die schließlich bis auf die Höhe von Santa Úrsula reichten. Denn die Strömungen können einen Körper über eine größere Distanz abtreiben.

Am Sonntagnachmittag meldete dann eine Privatperson einen leblosen Körper im Bereich der Küste von Anaga. In einem Abschnitt, der wegen der Meeresbedingungen weiterhin schwer zugänglich war, übernahm ein Rettungsboot die Bergung.

Überführt wurde der Leichnam in das Institut für Gerichtsmedizin in Santa Cruz, wo die biologische Analyse am Mittwoch die Identität der Vermissten bestätigte. Nach Angaben lokaler Behörden war die Frau erst wenige Wochen vor dem Unfall nach Mesa del Mar gezogen.

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