Wer dieser Tage über die Explanada del Muelle in Puerto de la Cruz schlendert, stößt auf einen mobilen Pavillon der „Fundación la Caixa”. Dort läuft die audiovisuelle Musikinstallation „Symphonie“, ein Projekt, bei dem klassische Musik mithilfe von Virtual‑Reality‑Technik in immersiver Form erlebbar wird.
Drei Elemente führt „Symphonie“ zusammen: Filmsequenzen, räumlichen Klang und eben jene VR‑Technologie. Aus der Perspektive eines Orchestermitglieds erleben die Besucher ausgewählte Werke von Beethoven, Mahler und Bernstein. Verantwortlich für die musikalische Leitung der Produktion zeichnet Gustavo Dudamel, eingespielt wurde sie mit dem Mahler Chamber Orchestra.
Aufgebaut ist die Installation in mehreren Stationen. Den Anfang macht ein Kinosaal, in dem zu sehen ist, wie aus rhythmischen Alltagsgeräuschen Musik entstehen kann, und zwar begleitet von eindrucksvollen Filmaufnahmen. Danach kommt die VR‑Sequenz, bei der die Zuschauer in eine 360‑Grad‑Darstellung des Orchesters eintauchen. Die Technik ist so angelegt, dass sich die Bewegungen der Musiker und die Struktur der Musik visuell wie akustisch nachvollziehen lassen.
„Symphonie“ in Puerto de la Cruz: Standort und Zugang
Untergebracht ist der Pavillon auf der Explanada del Muelle, also dem großen Parkplatz von Puerto de la Cruz. Wer hinein will, zahlt nichts, die Installation ist öffentlich zugänglich und der Eintritt frei. Die „Fundación la Caixa“ tourt mit dem Projekt durch verschiedene Städte, um klassische Musik einem breiteren Publikum nahezubringen.
In Puerto de la Cruz steht damit ein Kulturprojekt zur Schau, das mit modernen Präsentationstechniken arbeitet, um klassische Musik auf andere Weise erfahrbar zu machen. Angesprochen sind Besucher aller Altersgruppen, eine gehobene musikalische Vorbildung braucht es dafür nicht.
Aus dem Zusammenspiel von Bild, Klang und VR‑Technik ergibt sich eine Vermittlungsform, die mit traditionellen Konzertformaten wenig gemein hat. Noch bis zum 31. Januar ist die Ausstellung vor Ort zu sehen.















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