136 neue Corona-Ausbrüche – Gran Canaria bleibt Virus-Hotspot der Kanaren


Die Kanarischen Inseln verzeichnen 136 neue Corona-Ausbrüche. Gran Canaria trägt mehr als die Hälfte davon bei. Insbesondere das familiäre Umfeld gilt als Hauptgrund für die Verbreitung.

Lesedauer: 2 Min.

Mit 901 Personen hat es auf den Kanarischen Inseln in dieser Woche wieder mehr Betroffene gegeben. Die positiven Corona-Fälle traten fast ausschließlich auf den beiden zuletzt am stärksten betroffenen Inseln auf. Gran Canaria trug 81 neue Corona-Herde bei, Lanzarote weitere 40. Auf Fuerteventura geb es einen. Die übrigen 14 Ausbrüche registrierte Teneriffa.

Mit 59 neuen Corona-Herden war erneut das familiäre Umfeld Virus-Treiber Nummer eins. Weitere 36 Ausbrüche wurden auf soziale Kontakte zurückgeführt. 25 entstanden zudem am Arbeitsplatz. In den Schulen des Archipels gab es elf und im Sport-Umfeld zwei weitere Ausbrüche, einen registrierte zudem ein Krankenhaus. Auf Migranten wurde nur ein einziger Ausbruch zurückgeführt.

Die Corona-Herde im beruflichen Kontext wurden in einer Bar und einem Restaurant verzeichnet, die beiden Ausbrüche im Zusammenhang mit Sportvereinen wurden auf Volleyballerinnen auf Gran Canaria zurückgeführt.

Aus dm Archiv: Reisewarnung für die Kanaren

Der Ausbruch im Krankenhaus fand im Hospital Dr. Negrín auf Gran Canaria statt. Die Folge waren ein positiv getesteter Patient und ein Mitarbeiter sowie zwei Angehörige.

Zusätzlich zu den neuen Ausbrüchen blieben 38 aus den Vorwochen aktiv. Mehrere davon wuchsen durch Sekundärkontakte weiter an. In der Folge stieg die Zahl der neuen Fälle im Zusammenhang mit einem Trauerfall nun bereits auf 52. Im familiären Umfeld umfassen die drei größten Ausbrüche zudem 44, 28 und 26 Betroffene.

249 neue Corona-Fälle auf den Kanaren

Unterdessen meldete das kanarische Gesundheitsministerium 249 neue Corona-Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Zudem wurde ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit dem Virus registriert, was die Zahl der Verstorbenen seit Ausbruch der Pandemie auf 538 stiegen ließ.

Gran Canaria bleibt die Insel mit der höchsten Wachstumsrate. Dort kamen 141 neue Fälle hinzu. Auf Teneriffa waren es 60, während Lanzarote 37 zählte. Fuerteventura meldete zudem fünf neue Fälle, El Hierro und La Palma jeweils drei.

Dadurch ergibt sich eine kumulative Inzidenz (CI) auf den Kanarischen Inseln von 74,1. Der Wert gibt die Zahl der Betroffenen pro 100.000 Einwohner an. Den höchsten Einzelwert meldet El Hierro mit 246,2 vor Lanzarote mit 232,5. Es folgt Gran Canaria mit 103,4. Fuerteventura (34,2), Teneriffa (30,5), La Palma (18,1) und La Gomera (0) liegen jeweils unterhalb des Schwellwerts von 50, der in der EU als Grenze für eine Reisewarnung herangezogen wird.

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Über den Autor

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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