37 Todesfälle im Vorjahr: Kanaren-Regierung wirbt für Grippe-Impfung


2000 Todesfälle sind im vergangenen Jahr spanienweit auf die Influenza zurückgeführt worden. Entsprechend eindringlich wirbt die Regierung der Kanarischen Inseln für die Grippeschutzimpfung. Seit dieser Woche können Termine für die Impfung zentral oder beim Hausarzt abgesprochen werden.

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Auf den Kanarischen Inseln wurden in der vergangenen Grippesaison mehr als eintausend Personen durch direkte Auswirkungen der Grippewelle in Krankenhäuser eingeliefert. Von ihnen wurden 302 Fälle als besonders schwer eingestuft. 97 Menschen mussten auf Intensivstationen behandelt werden. 37 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Neugeborenes.

Kanarisches Gesundheitsamt: „Bis zu 80 Prozent der Grippe-Todesfälle können verhindert werden“

Nach Hochrechnungen des kanarischen Gesundheitsamtes können 75 bis 80 Prozent der Todesfälle durch eine Grippe-Impfung verhindert werden. Aus diesem Grund wirbt die Inselregierung dafür, dass insbesondere chronisch kranke Menschen jeden Alters sowie Menschen über 60 Jahre und deren jeweilige Betreuerinnen und Betreuer, aber auch Schwangere, Angehörige der Gesundheitsberufe sowie Personal aus Berufen im öffentlichen Raum die Grippeschutzimpfung in Anspruch nehmen sollten.

Alle Menschen, die einer dieser Risikogruppen angehören, können zur Terminabsprache den Bürgerinformationsdienst unter 922 239 301 oder 928 219 030 kontaktieren. Außerdem hilft in der Regel auch der jeweilige Hausarzt.

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