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Erdbeben der Stärke 3,5 nahe den Kanaren registriert

Ein Erdbeben der Stärke 3,5 hat die Region zwischen Teneriffa und Gran Canaria erschüttert. Das IGN registrierte das Beben am Vulkan Enmedio in 19 bis 30 Kilometern Tiefe.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Ein Erdbeben der Stärke 3,5 hat am Donnerstagmorgen die Region zwischen Teneriffa und Gran Canaria erschüttert. Das Nationale Geographische Institut von Spanien, IGN, registrierte das Beben um 11.13 Uhr in der Nähe des unterseeischen Vulkans Enmedio.

Der Vulkan liegt zwischen den beiden Inseln unter der Meeresoberfläche. Er zeigt regelmäßig seismische Aktivität. Das Erdbeben ereignete sich in einer Tiefe zwischen 19 und 30 Kilometern und war für die Anwohner der angrenzenden Küsten von Teneriffa und Gran Canaria deutlich zu spüren.

Bereits im Februar erschütterte ein stärkeres Beben mit Magnitude 4,1 die Region. Diese seismischen Ereignisse stehen laut IGN nicht im Zusammenhang mit den jüngeren Erdbebenschwärmen am Teide auf Teneriffa.

Kontinuierliche Überwachung der Kanaren-Vulkane

Das IGN überwacht die geologische Aktivität in der Region durchgehend, um Risiken besser einschätzen zu können. Das jüngste Ereignis wird derzeit noch genauer untersucht.

Der Vulkan Enmedio, dessen Gipfel 1625 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, gilt als seismischer Brennpunkt der Kanaren. Seine wiederkehrende Aktivität macht ihn zu einem wichtigen Forschungsobjekt.

Bisher wurden weder Schäden noch Verletzungen gemeldet. Die Behörden betonen, dass solche Erdstöße trotz ihrer Spürbarkeit meist keine ernsten Risiken darstellen.

Die Kanarischen Inseln gelten als Region mit aktivem Vulkanismus. Das bedeutet, dass viele der Vulkane, aus denen der Archipel entstand, weiterhin aktiv sind. Ausbrüche befürchten die Geologen und Seismologen derzeit nicht.

Der jüngste Vulkanausbruch des kanarischen Archipels fand im Jahr 2021 auf La Palma statt. Die Eruption dauerte vom 19. September bis zum 13. Dezember. Sie gilt als längster bekannter Vulkanausbruch auf La Palma. Während der Eruption entstand der Vulkan Tajogaite. Der Ausbruch löste Millionenschäden aus und gilt damit zugleich als folgenschwerster in der Geschichte La Palmas.


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Über den Autor

Erdbeben der Stärke 3,5 nahe den Kanaren registriert

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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