Auf El Hierro hat am Donnerstag erneut die Erde gezittert. Das Erdbeben erreichte nach Angaben des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) eine Magnitude von 2,4. Der Erdstoß ereignete sich im Gemeindegebiet von La Frontera.
Das Beben wurde um 11.30 Uhr registriert und lag südwestlich des Ortsgebiets in 26 Kilometern Tiefe. Es fällt in eine Phase erhöhter Aktivität auf den Kanarischen Inseln. Am vergangenen Wochenende waren am Teide 84 Erschütterungen erfasst worden.
Damit reiht sich der neue Erdstoß auf El Hierro in eine Serie von Bodenbewegungen ein, die zuletzt auf mehreren Inseln registriert wurden. Bereits am Dienstag hatte es auf El Hierro ein anderes Beben gegeben. Dieses wurde vor der Küste von Valverde erfasst. Es erreichte eine Magnitude von 2,6 und entstand in 23 Kilometern Tiefe.
Mehrere leichte Erdbeben auf den Kanaren
In den vergangenen zehn Tagen wurden zudem mehrere weitere Erschütterungen an der Küste von El Hierro festgestellt. Das IGN meldete unter anderem ein Beben am 10. März nordwestlich von La Frontera. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 2 und ereignete sich in zehn Kilometern Tiefe.
Für keines der Beben liegen Meldungen über Schäden oder spürbare Folgen vor. Die Vorgänge gelten als Teil der üblichen seismischen Aktivität auf und um die Kanarischen Inseln. Forscher beobachten derweil insbesondere das Areal um den Teide. Auch dort gibt es derzeit keinen Grund zur Beunruhigung. Dennoch gilt die erhöhte Aktivität als wissenschaftlich sehr interessant.














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Erdbeben auf El Hierro, auch Teide auf Teneriffa weiter aktiv
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