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Dienstag, 23. Juni 2026
Kanaren

Jugendarbeitslosigkeit auf den Kanaren bleibt extrem

Die Kanaren verzeichnen weiter einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dennoch bekommt das Archipel seine extreme Jugendarbeitslosigkeit nicht in den Griff.

Die Kanarischen Inseln liegen weiterhin in einem wirtschaftlichen Aufwärtstrend. Dennoch verzeichnet das Archipel im Atlantik eine extreme Jugendarbeitslosigkeit. Die Schere driftet weiter auseinander.

Wie die Ratingagentur „Standard & Poor’s“ kürzlich bekannt gab, haben sich die Kanarischen Inseln als eine der wenigen spanischen Provinzen inzwischen wirtschaftlich wieder stabilisiert. Die Kreditwürdigkeit wurde auf „BBB“ korrigiert. Grund dafür ist auch eine Erholung des wichtigsten Wirtschaftssektors: Der Tourismus der Inseln erholt sich zunehmend.

Tourismus im Aufschwung, Jugendarbeitslosigkeit bleibt dramatisch

So wird allein bei den Kreuzfahrtgästen mit einem enormen Plus gerechnet. Die Tourismusbehörde plant in diesem Jahr allein auf Gran Canaria mit einem Zuwachs von 18 Prozent. In der Hauptstadt Las Palmas wurden bereits im August rund 700.000 Kreuzfahrer begrüßt. Teneriffa soll ebenfalls um knapp zwölf Prozent zulegen.

Bei den Jugendlichen kommen diese positiven Entwicklungen jedoch nicht an. Neben einigen Provinzen auf dem spanischen Festland herrscht weiterhin die höchste Arbeitslosigkeit bei den zwischen 15- und 24-Jährigen. Auf den Kanaren liegt die Jugend-Arbeitslosenquote bei bis zu 57,4 Prozent.

Konkrete Programme für Jugendliche wurden zwar teilweise bereits vor Jahren verabschiedet, ein echter Erfolg in diesem Bereich steht jedoch weiterhin aus.

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