2,2 Millionen Kilogramm Bananen sind in diesem Sommer vernichtet worden. Damit haben die Produzenten auf den Kanaren den Preis stabilisieren wollen. Jetzt gehen sie weiter – und kündigen öffentliche Proteste an.
Die millionenweise Vernichtung ihrer Bananen hat keinen nachhaltigen Preis-Effekt erzeugt. Und so machen die Produzenten jetzt die Politik mit verantwortlich. Um sich Gehör zu verschaffen, soll es Demonstrationen geben.
Denn laut dem Sprecher der Bananen-Produzenten auf den Kanaren, Juan Carlos Rodríguez, seien eine fehlende Regulierung, zu niedrige Preise und zu hohe Gewinnvorstellungen bei Zwischenhändlern für die Probleme der Landwirte verantwortlich.
Bananen-Bauern der Kanaren rufen um Hilfe
Ein Teil der Kritik richtet sich auch gegen die Entlassung des ehemaligen Direktors für Landwirtschaft der Kanarischen Inseln, Javier Gutiérrez Taño. Die Bananenbauern der Kanaren werten die Maßnahme als Versuch, die kleinen Erzeuger zu benachteiligen und stattdessen Großinvestoren zu bevorzugen.
Rodríguez bat die Regierung daher zusätzlich darum, die Handelspraktiken zu prüfen und notfalls Änderungen am Gesetz vorzunehmen. Es sei unerlässlich, dass „das Leben eines Landwirts, profitabel“ sei und dieser „würdevoll“ von seiner Arbeit bleiben können müsse.
Kanaren ließen 2,2 Millionen Kilo Bananen vernichten
Zuletzt waren die Bananen-Produzenten und die Politik in die Kritik geraten, nachdem 2,2 Millionen Kilogramm Bananen vernichtet worden waren. Die Produzenten hatten diese Maßnahme von der Politik genehmigen lassen.
Das Ziel der Maßnahme bestand darin, den Preis in die Höhe zu treiben. Denn durch eine deutliche Reduzierung des Angebots, waren die Kilopreise für den übrig gebliebenen Bestand deutlich gestiegen. Dennoch wurde die Vernichtung von 2,2 Millionen Kilogramm Lebensmitteln von viel Kritik begleitet.
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Kanaren: Bauern vernichten 2,2 Millionen Kilo Bananen, jetzt folgen Demos
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