Wieder einmal melden die Kanarischen Inseln mehr internationale Urlauber. Die jüngsten Novemberzahlen kommen vom spanischen Statistikamt INE, und sie zeigen abermals ein Plus von 0,9 Prozent bei den Ankünften aus dem Ausland.
Erhoben werden diese Daten über die FRONTUR-Umfrage, die sich mit den Touristen-Ankünften an den spanischen Grenzen befasst. Mit mehr als 1,46 Millionen ausländischen Gästen im Monat behauptet der Archipel seinen Rang als führendes Reiseziel des Landes.
Spanienweit kletterte der internationale Tourismus im November um 10,3 Prozent, auf den Kanaren fiel das Wachstum dagegen geringer aus als im landesweiten Mittel. Trotzdem ließen die Inseln bei den absoluten Ankunftszahlen die übrigen Regionen klar hinter sich und bestätigten damit erneut ihren Stellenwert vor allem als Winter-Reiseziel im Atlantischen Ozean.
Kanaren dominieren den spanischen Tourismusmarkt
Jeder vierte Spanien-Tourist steuerte im November die Kanaren an, womit die Inseln noch vor Katalonien und Andalusien rangieren. Solche Werte verdeutlichen die strukturelle Bedeutung des Archipels für den nationalen Tourismus, gerade in den Herbst- und Wintermonaten, in denen das milde Klima die Lust auf einen Sonnenurlaub anheizt.
Über die ersten elf Monate des Jahres begrüßten die Kanaren mehr als 14 Millionen internationale Touristen, ein Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch dieser Wert lag zwar unter dem landesweiten Schnitt, belegt aber die insgesamt beständige Anziehungskraft der Inseln.
Kanaren: Wirtschaft und Arbeitsmarkt hängen stark am Tourismus
Nach den kräftigen Zuwächsen der Vorjahre haben sich die Touristenströme im November wirtschaftlich betrachtet stabilisiert. Diese moderatere Wachstumsrate muss man vor dem Hintergrund globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Flugkosten und der Inflation in den wichtigsten Herkunftsmärkten lesen.
Auch bei dieser relativen Verlangsamung bleibt der Archipel bei internationalen Touristen ganz oben auf der Liste. Die stabile Nachfrage trägt entscheidend zu Wirtschaft und Beschäftigung auf den Inseln bei, und der Tourismus bildet weiterhin einen zentralen Wachstumsmotor, selbst wenn die Ankunftszahlen ein gedämpfteres Tempo erkennen lassen. Zudem ist auch der Arbeitsmarkt stark vom Urlaubs-Sektor abhängig.















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