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Montag, 28. September 2026
Kanaren

Kanaren entwickeln neuen Förderplan für Tourismus bis 2028

Das kanarische Tourismus-Ministerium überarbeitet den strategischen Förderplan. Neue Zuschüsse für Betriebe und Arbeitnehmer sind möglich.
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  • Das Ministerium für Tourismus und Beschäftigung überarbeitet den strategischen Förderplan der Kanaren für die Jahre 2026 bis 2028.
  • Der Plan soll Zuschüsse für Betriebe und Arbeitnehmer ermöglichen, konkrete Summen, Antragsfristen und Programme stehen noch aus.
  • Auf Teneriffa zählte das Statistikamt ISTAC im zweiten Quartal 447.920 Erwerbstätige, ein Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
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Das Ministerium für Tourismus und Beschäftigung auf den Kanaren hat angekündigt, den strategischen Förderplan für die Jahre 2026 bis 2028 zu überarbeiten. Damit sollen Zuschüsse für Betriebe und Arbeitnehmer ermöglicht werden. Konkrete Summen wurden zunächst nicht genannt. Diese sollen in separaten Ausarbeitungen folgen.

Seit Montag ist die Änderung im Amtsblatt der Kanaren, dem BOC, nachzulesen. Ein strategischer Subventionsplan soll dann regeln, welche Förderlinien ein Ressort in einem bestimmten Zeitraum auflegt. Zudem sollen dort Förderziele aufgelistet werden und einzelne Empfänger.

Offen bleiben im BOC aktuell sowohl Antragsfristen als auch die einzelnen Programme. Trotzdem führt das Ministerium damit zwei Bereiche zusammen, die auf den Kanarischen Inseln als eng miteinander verwoben gelten.

Kanaren: Beschäftigung auf Teneriffa wächst weiter

Der Förderplan läuft über drei Jahre und erfasst damit auch Betriebe, die ihren Antrag erst zu einem späteren Zeitpunkt stellen. Das soll auch den Arbeitsmarkt der Kanarischen Inseln weiter beflügeln, der bereits ein leichtes Wachstum aufzeigt.



Im zweiten Quartal zählte das Statistikamt ISTAC auf Teneriffa 447.920 Erwerbstätige, das entspricht einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im August waren 413.915 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt und damit 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Ein weiterer Hebel ist die Qualifizierung der Arbeitnehmenden und -suchenden. In Icod de los Vinos entsteht dazu beispielsweise aktuell ein Berufsbildungszentrum mit Kursen für Arbeitssuchende. Förder- und Modernisierungspläne wie diese werden auf den Kanaren regelmäßig dazu genutzt, touristisch geprägte Orte baulich und infrastrukturell aufzuwerten.

In der vergangenen Woche gab die Regierung zudem das Abkommen für die zweite Modernisierungsphase von Puerto de la Cruz frei. Nach demselben Muster werden Costa Teguise und Playa Blanca auf Lanzarote umgebaut. Auch diese Maßnahmen sollen die Lebensqualität der Menschen vor Ort, vor allem aber den Tourismus ankurbeln.

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