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Kanaren-Fähre: Armas stockt Flotte auf – und nervt Anwohner auf Teneriffa


Die Fähr-Verbindung zwischen Teneriffa und La Palma bleibt bestehen. Dafür hat die Armas ein Schiff zurückgeholt, das zwischenzeitlich abgegeben worden war. Anwohner sind genervt.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Die Erleichterung vieler Anwohner war groß, als Armas die “Volcán de Taburiente” im Frühjahr endlich verkauft hatte. Zuvor lag die Kanaren-Fähre über Wochen mit laufendem Motor direkt vor der Küste. Viele Anwohner konnten und wollten sich nicht an den Blick direkt auf ein vor der Küste geparktes Schiff gewöhnen. Dann wurde ein Verkauf konkreter. Schließlich wurde die Fähre veräußert.

Jetzt hat Armas bestätigt, die Verbindung zwischen Los Cristianos im Süden Teneriffas und La Palma wieder aufzunehmen. Das Problem: Die “Volcán de Taburiente” war das einzige Schiff der Flotte, das in den sehr besonderen Hafen von Los Cristianos passte. Doch die Reederei hatte eine Idee.

Denn das Schwester-Schiff der Taburiente, die “Volcán de Tauce”, war von der Reederei Baleària gechartert worden. Und dieser Deal wurde nun kurzerhand beendet. Damit hat Armas nicht nur die Möglichkeit, wieder in Los Cristianos festzumachen, die “Tauce” hat sogar eine größere Kapazität.

Neue Kanaren-Fähre für mehr LKW und Wohnmobile

Denn das neue alte Schiff der Armas kann nicht nur 20, sondern sogar 40 LKW an Bord holen. Zudem gibt es ein ganzes Deck, das nur für Wohnmobile geeignet ist. Diese Art des Urlaubes ist insbesondere auf der “Isla Bonita” sehr beliebt, womit man nun die Nachfrage sogar noch besser bedienen kann als früher.

Neben dieser Art der Personen-Beförderung, wolle man auch ab Santa Cruz de Tenerife wieder zweimal wöchentlich verkehren, heißt es. Dazu soll das größte Schiff der Flotte, die RoRo-Fähre “Villa de Tazacorte”, zwischen Teneriffas Hauptstadt und La Palma eingesetzt werden.

Warum liegt die Armas-Fähre vor Teneriffa?

Inzwischen liegt auch die “Volcán de Tauce” wieder regelmäßig vor der Küste im Süden Teneriffas. Die Reederei ist mit Informationen äußerst sparsam. Es gilt jedoch als wahrscheinlichster Grund, dass damit die wesentlich höheren Liegegebühren im Hafen umgangen werden sollen.

Das auf Reede liegen, wie diese Park-Position von Schiffen genannt wird, ist in den meisten Fällen sehr günstig bis kostenlos. Daher liegen vor vielen Häfen Schiffe vor Anker, so beispielsweise auch vor der Playa de las Teresitas in Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz. Da ein Schiff, das vor der Küste liegt, stets mit einer Bordwache ausgestattet sein muss, läuft dabei mindestens der Hilfsmotor für die Versorgung mit Strom.

Armas baut Sommer-Fahrplan auf mehreren Kanaren-Routen aus

Unterdessen kündigte die Reederei an, dass auch die Route zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Morro Jable auf Fuerteventura ausgebaut werde soll. Die entsprechende Schnellfähre werde im Sommer-Fahrplan wieder täglich verkehren.

Im Februar war die Route trotz eines Aufschreis der lokalen Politik massiv eingeschränkt und nur noch an den Wochenenden bedient worden. Samstags und sonntags soll die Fähre zwischen Gran Canaria und Fuerteventura nun sogar zweimal täglich ablegen.


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Johannes Bornewasser sw klein

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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