Die geplanten Öl-Bohrungen vor den Kanarischen Inseln beschäftigen weiter Politik und Gegenbewegungen. Laut Medienberichten soll im Sommer mit den Arbeiten begonnen werden. Aktivisten versammeln sich kommende Woche auf den Balearen und den Kanaren, um gemeinsam dagegen zu demonstrieren.
Bohrungen sollen Öl-Import bremsen
Zu unsicher für Umwelt, Mensch und nicht zuletzt den Tourismus, der einen Großteil der Arbeitsplätze auf beiden Archipelen stellt, seien die Bohrungen. Diese Hauptkritikpunkte rufen immer wieder Demonstranten auf den Plan. Die Politik dagegen verweist auf Sicherheits-Standards, Gutachten und vergebene Bohr-Rechte. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen und Sparpotenzialen waren diese Zertifikate von der spanischen Regierung an den heimischen Repsol-Konzern vergeben worden.
Ob die Bohrungen vor den Kanaren nun tatsächlich wie berichtet im Juli dieses Jahres starten werden, ist weiter unklar. Zuletzt waren Gegner erleichtert, als durchsickerte, dass die Öl-Mengen im Boden vor den Kanaren sowie deren Qualität nicht dem Standard entsprächen. Nach den jüngsten Meldungen soll nun dennoch gebohrt werden.
Auch vor den Balearen soll demnach schon bald Öl abgebaut werden. Insgesamt solle damit der spanische Öl-Import um bis zu zehn Prozent gesenkt werden können.
Aktivisten demonstrieren gegen Öl-Bohrungen vor Kanaren und Balearen
Öl-Gegner haben unterdessen für Samstag dazu aufgerufen, sich an einer „blauen Solidaritätswelle“ zu beteiligen. Demnach soll Inselübergreifend von Mallorca bis Fuerteventura friedlich demonstriert werden.
Unter dem Motto „Nein zu Erdöl, Ja zu erneuerbaren Energien“, soll besonders auf den Inseln Lanzarote und Fuerteventura die Ablehnung der Bürger gegen das Projekt bekundet werden. Zwischen diesen beiden Kanaren-Inseln und der afrikanischen Küste sollen die Bohrungen durchgeführt werden. Zu der Demo treffen sich die Aktivisten am Samstag (22. Februar) ab 12 Uhr auf Lanzarote an der Playa Chica.
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Streit um Öl-Bohrungen vor Kanaren geht weiter
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