Die Stadtverwaltung von Arona kritisiert das massenhafte Anken von Freizeitbooten vor dem Strand Las Vistas in Los Cristianos öffentlich. Am Dienstag forderte das Rathaus formell das Eingreifen von vier zuständigen maritimen und Küstenbehörden. Nach Angaben der Gemeinde betrifft die Lage einen der meistgenutzten Strände im Süden Teneriffas.
Bürgermeisterin Fátima Lemes Reverón bezeichnete die Situation als „nicht haltbar“. Ferner sagte sie: „Wir leiden seit mehreren Jahren unter diesem Zustand. Wir können ein Szenario nicht normalisieren, das einen der symbolträchtigsten Orte der Gemeinde betrifft, der für die Bewohner und Besucher von Bedeutung ist.“ Die Bürgermeisterin verwies darauf, dass die Ordnung und Kontrolle von Ankerplätzen in Meeresgewässern nicht in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung falle, sondern den übergeordneten Behörden obliege.
Auslöser des Vorstoßes sind neue Bürgerhinweise samt Bildmaterial, die in den vergangenen Tagen bei der Stadtverwaltung eingegangen waren und den Sättigungszustand des Ankerbereichs dokumentieren. Die Bedenken beschränken sich laut Gemeinde nicht auf das Erscheinungsbild, sondern betreffen Sicherheit, Hygiene und Umweltschutz an einem Strand mit intensiver Nutzung. Welche konkreten Schritte die Gemeinde von den Behörden verlangt, legte sie in einem detaillierten Forderungskatalog dar.
Teneriffa: Arona wehrt sich gegen Boot-Chaos
Das Rathaus richtet seine Forderung an die Hafenkapitänei von Santa Cruz de Tenerife, an die Generaldirektion für Küsten und Verwaltung des kanarischen Meeresraums, an die Hafenbehörde von Santa Cruz sowie an den Provinz-Seedienst der Guardia Civil. Verlangt werden eine klare Abgrenzung genehmigter Ankerzonen, eine wirksame Kontrolle der Sicherheitsabstände und der Betonnung (Kennzeichnung von Schifffahrtswegen) sowie eine verstärkte Überwachung bei hohem Andrang.
Der Katalog umfasst zudem regelmäßige Inspektionen, die Identifikation dauerhaft ankernder Schiffe und die Einleitung von Sanktionsverfahren bei Verstößen gegen Sicherheits-, Navigations- oder Umweltschutznormen.
Die erste Bürgermeister-Stellvertreterin und Umweltstadträtin, Clari Pérez, stellte heraus, dass man nicht gegen die Freizeitschifffahrt vorgehen wolle: „Wir sprechen über Sicherheit, über Umweltschutz und über den Respekt vor einem der symbolträchtigsten und empfindlichsten Bereiche unserer Küste.“
„Es geht nicht darum, gegen die Freizeitschifffahrt vorzugehen, sondern darum, Ordnung zu schaffen, die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und das Gemeinwohl zu schützen“, schloss die für Umwelt zuständige Lokalpolitikerin. Teneriffas Inselverwaltung hat bislang nicht auf die Forderungen aus Arona und Los Cristianos reagiert.















Um alles wird sich gekümmert, nur nicht um ein längst überfälliges Verbot der Quads.
Bestückt grundsätzlich mit jungen Leuten, die sich weder um Natur, noch um Ruhe auf Teneriffa kümmern, genau wie die Betreiber dieser Firmen. Die stinkenden und umweltbelastenden Fahrgeräte knattern über die Insel. Rücksichtslos werden Straßen blockiert und dadurch der Schadstoffausstoß drastisch erhöht. Abgesehen vom überflüssigen Lärm, die diese Quads verursachen.
Die Umwelt ist der große Verlierer, während Betreiber sich die Taschen füllen.
Die Fahrzeuge haben keinerlei Mehrwert. Sie ziehen auch keine Touristen an, im Gegenteil, sie vergraulen Naturfreunde.
Wieso kümmert sich die Politik Teneriffas nicht um dieses Problem? Wer erteilt diesen Betreibern weiterhin eine Erlaubnis nach den anderen? Auch da sollte die Justiz mal genauer hinschauen.