Dreharbeiten für Rambo V: Sylvester Stallone auf Teneriffa angekommen


„Vielleicht stört dich meine Anwesenheit, aber ich komme, um eine Mission zu erfüllen“, steht auf einem der Schilder, mit denen die Lokalpolizei von Santa Cruz humoristisch auf die zu erwartenden Verkehrsstörungen der nächsten Wochen hinweist. Darauf zu sehen ist eine Comic-Version von Rambo. Für Dreharbeiten zum fünften Teil der Saga ist Sylvester Stallone seit Donnerstag auf der Ferieninsel. Heute beginnen die Dreharbeiten.

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„Man kann für nichts leben oder für etwas sterben. Danke, dass du mich empfangen hast, Santa Cruz“, steht auf einem weiteren Schild. Der Dank für den freundlichen Empfang ist suggestiv, immerhin freut sich ein Teil der Bevölkerung – besonders das Rathaus – tatsächlich, ein anderer Teil lehnt die Dreharbeiten in ihrer Stadt hingegen kategorisch ab.

Rambo-Dreharbeiten auf Teneriffa dauern mehrere Wochen

Schon „Fast and Furious VI“ mit Vin Diesel oder „Bourne V“ mit Matt Damon sorgten auf Teneriffa und in der Hauptstadt Santa Cruz für Sperrungen und Staus. Zuletzt wurden im Sommer Szenen für „Wonder Women“ auf Teneriffa gedreht.

Die Arbeiten für „Rambo V“ sollen bis Mitte Dezember andauern. Dabei werden insbesondere im oberen Bereich der Stadt Parkverbote, Sperrungen und Staus entstehen. Doch auch im unteren Teil der Hauptstadt wird es immer wieder zu Parkverboten kommen. Das kündigte die Stadtverwaltung offiziell an.

Rambo kämpft in „Last Blood“ auf Teneriffa gegen ein mexikanisches Drogenkartell

Die jüngsten Dreharbeiten hätten sich stets positiv auf die Stadtkasse ausgewirkt, merkte Bürgermeister José Manuel Bermúdez noch im Sommer an. Kein Wunder also, dass das bulgarische Filmteam schon bei Vorab-Gesprächen herzlich empfangen wurde. Entsprechend locker geht man im Rathaus damit um, dass der Film eigentlich in Mexiko spielt und Teneriffa eher als Kulisse her hält.

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In „Rambo V“ („Last Blood“) kämpft der inzwischen 72 Jahre alte Sylvester Stallone gegen ein großes Drogenkartell. Es hat die Enkelin einer Freundin in seiner Gewalt. Rambo ist also gekommen, das Kind zu retten. Und dabei wird wie gewohnt zerstört und anderweitig Wirbel gemacht.

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Neben Teneriffa sollen auch in London und Bulgarien Szenen für den Film gedreht werden. In die Kinos kommt „Rambo V“ voraussichtlich gegen Ende 2019. Die Regie hat Adrian Grunner inne.

Bereits jetzt feststehende Sperrungen in Santa Cruz werden wie folgt erwartet:

Calle América González: 16. bis 20. November.
Calle Dulce María Loinaz: 20. bis 28. November.
Calle La Piconera und angrenzende Straßen: 26. bis 30. November.
Calle Princesa Guayarmina, Príncipe Ruymán, Princesa Guacimara und angrenzende Straßen im Stadtteil La Salud: 26. bis 30. November.
Das Barrio Nuevo: 27. November bis 8. Dezember.
Weitere Sperrungen oder leichte Änderungen im Ablaufplan seien möglich, hieß es.

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