Messstationen haben am Dienstag um 17.53 Uhr ein Erdbeben der Stärke 2 nahe Teneriffa registriert. Das spanische Nationale Geographische Institut (IGN) teilte mit, das Epizentrum auf den Kanaren lag 40 Kilometer unter der Erdoberfläche.
Auch das Euro-Mediterranean Seismological Centre analysiert die Daten des IGN. Bereits am Montag registrierten Messstationen 40 Kilometer vor Teneriffa ein Beben der Stärke 2,2.
Das IGN registrierte auf den Kanaren in den vergangenen 30 Tagen 55 Erschütterungen. Das entsprach täglich durchschnittlich 1,8 Beben. In den vergangenen sieben Tagen maß das Institut 16 Beben, die nach seinen Angaben im üblichen Rahmen lagen.
Teneriffa: Messdaten zeigen regelmäßige seismische Aktivität
Die durchschnittliche Stärke aller in den vergangenen 30 Tagen registrierten Beben beträgt 1,9. Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs, weshalb Messstationen regelmäßig leichte seismische Aktivität auf den Kanaren erfassen.
Forscher wiesen unter dem Pico Viejo, einem Nebenvulkan des Teide, eine große Magmakammer nach. Eine frühere Bebenserie vor Teneriffas Nordküste führte das IGN auf tektonische Ursachen zurück. Mindestens zwei Erschütterungen waren damals an Land spürbar.
Die Inselverwaltung von Teneriffa plant wegen zunehmender Aktivität rund um den Teide zwei Notfallübungen für ein Vulkanausbruch-Szenario in Guía de Isora und La Laguna, wie sie ankündigte. Auch die zwei Erdbeben vor Teneriffa binnen Stunden gehörten zu den jüngsten Messungen rund um die Insel.
















«Erdbeben auf den Kanaren: 55 Erschütterungen registriert»
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