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Montag, 14. September 2026
Teneriffa

Teneriffa: Wieder Erdbeben vor der Nord-Küste

Vor Teneriffa hat die Erde mit einer Stärke von 2,0 gebebt. An gleicher Stelle meldeten die Seismologen zuletzt mehrere tektonische Erdbeben.
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  • Vor Teneriffa bebte die Erde am Montagmorgen mit der Stärke 2,0 in 13 Kilometern Tiefe.
  • Das IGN zählte in den vergangenen 30 Tagen 68 Beben in der Region und stufte eine frühere Serie vor Teneriffa als tektonisch ein.
  • Wegen leicht erhöhter Aktivität rund um den Teide plant die Inselverwaltung zwei Notfallübungen in Guía de Isora und La Laguna.
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30 Kilometer vor Teneriffa ist am Montagmorgen ein Erdbeben der Stärke 2,0 gemessen worden. Um 7.26 Uhr Ortszeit zeichnete das spanische Nationale Geographische Institut (IGN) den Erdstoß in 13 Kilometern Tiefe auf. Das Euro-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) bestätigte die Messdaten inzwischen.

Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs. Schwache seismische Aktivität gilt dort als normal. Das IGN zählte zuletzt 68 Beben innerhalb der vergangenen 30 Tage in der Region. Das sind durchschnittlich 2,3 pro Tag. Die durchschnittliche Stärke lag zuletzt bei 1,9 und blieb damit konstant.

Die Seismologen auf den Kanarischen Inseln zählten in den zurückliegenden sieben Tagen in Summe 13 leichte Erdbeben. Das entspricht laut unserer Datenerfassung der üblichen Menge. Bei der Stärke ist das anders: Denn deutlich kräftiger fiel ein Beben Ende August aus: Im selben Seegebiet vor Teneriffa erreichten gleich zwei Erdstöße innerhalb kürzester Zeit an gleicher Stelle höhere Werte.

IGN ordnete frühere Erdbeben-Serie vor Teneriffa als tektonisch ein

Das IGN hatte diese Erdbeben nördlich von Punta del Hidalgo als tektonischen Ursprungs eingestuft. Damals wurden mehr als zehn Erdbeben vor Teneriffa gemessen, mindestens zwei davon waren an Land zu spüren. Das Beben der Stärke 3,6 vor Teneriffa gehörte zu den stärksten Ereignissen dieser Phase.



Mehrere Erdbeben oder Bebenschwärme bedeuten für die Seismologen und Geologen der Kanarischen Inseln nicht automatisch eine erhöhte Gefahr. Sie werden allerdings fortlaufend beobachtet.

Rund um den Teide verzeichneten die Messnetze des IGN und des Instituts INVOLCAN zuletzt leicht erhöhte Aktivität. Die Inselverwaltung von Teneriffa kündigte deshalb zwei Notfallübungen für das Szenario eines Vulkanausbruchs an, unter anderem in Guía de Isora und La Laguna. Außerdem wurde die Vulkanüberwachung verstärkt. Grund zur akuten Sorge gebe es jedoch ausdrücklich nicht, hieß es aus der IGN-Filiale auf den Kanaren.

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