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Nachrichtenticker für Fuerteventura
Antigua auf Fuerteventura setzt auf Bodycams für mehr Sicherheit
Die Gemeinde Antigua auf Fuerteventura hat am Freitag neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Künftig tragen alle Beamten der Gemeindepolizei während des Dienstes Bodycams. Subinspektor Domingo Franquiz informierte Bürgermeister Matías Peña García über die Einführung von elf Bodycams, die an der Uniform befestigt werden. Diese sollen den Schutz der Beamten erhöhen und für mehr Transparenz bei Einsätzen sorgen.
Zusätzlich wurden 16 neue Überwachungskameras an wichtigen Punkten im Gemeindegebiet installiert. Diese befinden sich an Zufahrten, Ortseingängen und Kreisverkehren, insbesondere in Caleta de Fuste. Die Kameras verfügen über eine größere Reichweite und eine 360-Grad-Drehfunktion.
Die Gemeinde plant, das System weiter auszubauen und zusätzliche Kameras an den Zufahrten der Ortschaften zu installieren, um illegale Müllablagerungen zu verhindern.
Grüne Strategie: Bauprojekt auf Fuerteventura startet
Die Gemeinde La Oliva und die kanarische Regierung haben am 24. April die Bauarbeiten an der FV 1 zwischen La Capellanía und Corralejo auf Fuerteventura genehmigt. Die Abteilung für öffentliche Arbeiten unter Leitung von Rosana Melián beschloss die Maßnahme. Das Budget beträgt gut 1,85 Millionen Euro.
Das Projekt umfasst Lärmschutzwände und einen Radweg, um die Lebensqualität zu verbessern. Der Radweg soll eine sichere Verbindung schaffen. Die Maßnahme ist Teil der Grünen Strategie der kanarischen Regierung. Die Präsidentin der Inselverwaltung von Fuerteventura und der Bürgermeister von La Oliva betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit.
Verstärkung für Fuerteventuras Polizei: 30 neue Gemeindebeamte
Fuerteventura hat 30 neue Gemeindepolizisten willkommen geheißen, die nach ihrer Ausbildung auf Teneriffa nun ihren Dienst antreten. Die Abschlussfeier der vierten Ausbildungsgruppe fand am Samstag im Theater von El Sauzal auf Teneriffa statt. Vertreter aus verschiedenen Gemeinden, darunter Pájara, nahmen an der Veranstaltung teil.
In Pájara verstärken sieben neue Beamte die Polizei, während La Oliva 13 neue Kräfte in den Dienst aufnahm. Auch Tuineje erweiterte seine Polizei um zehn neue Beamte. Die Gemeinden betonten die Bedeutung dieser Verstärkung für die Sicherheit und die Anpassung der Polizeiarbeit an lokale Bedürfnisse. Insgesamt wird die Polizeipräsenz auf Fuerteventura durch diese Maßnahmen erheblich gestärkt.
Geschwindigkeitsüberschreitung auf Fuerteventura: Urteil bestätigt
Ein Autofahrer ist wegen Geschwindigkeitsüberschreitung auf Fuerteventura verurteilt worden. Am Dienstag bestätigte die Audiencia Provincial de Las Palmas das Urteil des Juzgado de lo Penal número 2 de Puerto del Rosario. Der Fahrer war im Juni 2025 mit 121 km/h auf der FV-2 in einem Bereich mit 50 km/h Begrenzung geblitzt worden.
Die Verteidigung argumentierte, die Straße liege außerhalb geschlossener Ortschaften. Das Gericht wies dies zurück. Der Bereich sei innerorts, da er sich hinter dem Ortseingangsschild von Puerto del Rosario befinde. Die Strafe umfasst neun Monate Geldstrafe und 18 Monate Führerscheinentzug.
Abriss der alten Tankstelle in Morro Jable auf Fuerteventura
Die kanarische Hafenbehörde Puertos Canarios hat den Abriss der stillgelegten Tankstelle im Hafen von Morro Jable auf Fuerteventura ausgeschrieben. Ziel ist es, die ungenutzte Anlage zu entfernen und die Fläche für neue Nutzungen vorzubereiten.
Die Tankstelle war von 1999 bis 2022 in Betrieb und umfasst eine Fläche von 1525 Quadratmetern. Für den Abriss sind gut 195.600 Euro veranschlagt, die Arbeiten sollen zwei Monate dauern.
Diese Maßnahme ist Teil einer Strategie zur Modernisierung der Hafeninfrastruktur. Der Hafen von Morro Jable ist wichtig für den Verkehr und die Fischerei im Süden von Fuerteventura. Die Neugestaltung könnte positive Effekte für die regionale Entwicklung haben.
Pájara investiert 58.036 Euro in Abwassernetz-Modernisierung
Die Gemeinde Pájara hat einen Vertrag zur Inspektion und Wartung des Abwassernetzes in der Urbanisation Cañada del Río in Costa Calma vergeben. Ziel ist es, die Bearbeitung von Störungen zu beschleunigen. Das Auftragsvolumen beträgt 58.036 Euro.
Alexis Alonso, stellvertretender Bürgermeister, erklärte, dass der Einsatzbereich alle Straßen und öffentlichen Räume umfasst. Der Bürgermeister von Pájara, Alejandro Jorge, betonte die Bedeutung des neuen Services für eine schnellere Reaktion auf Störungen.
Der Vertrag läuft über zwei Jahre. In diesem Zeitraum muss das Unternehmen rund um die Uhr erreichbar sein. Die Maßnahmen sollen die Versorgungssicherheit verbessern und die Infrastruktur im Süden Fuerteventuras modernisieren.
Badeunfall am Cofete-Strand: Mann in Lebensgefahr
Ein schwerer Badeunfall ereignete sich am Montag am Strand von Cofete auf Fuerteventura. Ein etwa 60 Jahre alter Mann wurde mit schweren Ertrinkungssymptomen aus dem Wasser gerettet.
Das Notfall- und Sicherheitszentrum der Kanarischen Regierung erhielt um 16.09 Uhr die Meldung und entsandte sofort Einsatzkräfte. Nach der Stabilisierung vor Ort brachte ein Hubschrauber den Mann ins Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura. Die Feuerwehr und die Gemeindepolizei unterstützten die Rettung.
Der Strand von Cofete ist für gefährliche Strömungen bekannt. Rettungsschwimmer sind dort nicht stationiert.
Wanderunfall am Calderón Hondo: Frau stürzt und verletzt sich
Eine Frau ist am Montag beim Wandern am Calderón Hondo auf Fuerteventura gestürzt. Sie verletzte sich am Bein und konnte nicht mehr selbstständig absteigen.
Ihre Begleiter alarmierten den Notruf. Daraufhin eilten Feuerwehr, Zivilschutz und Gemeindepolizei von La Oliva sowie ein Rettungswagen zur Unfallstelle.
Die Rettungskräfte erreichten die Frau am Gipfel, stabilisierten sie und trugen sie auf einer Trage hinunter. Anschließend wurde sie ins Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht.
Die Gemeindepolizei berichtete, dass die Frau beim Abstieg ausgerutscht und umgeknickt war.
Rettungshubschrauber stärkt Notfallversorgung auf Fuerteventura
Ein neuer Rettungshubschrauber hat auf Fuerteventura seinen Dienst aufgenommen. Im ersten Monat führte der medizinische Hubschrauberdienst des Kanarischen Notfalldienstes (SUC) 171 Einsätze durch. Der Vertrag, der seit dem 22. März 2026 gilt, umfasst Investitionen von gut 39 Millionen Euro und sieht die Stationierung eines Hubschraubers auf Fuerteventura vor.
Die meisten Einsätze betrafen Verlegungen zwischen Krankenhäusern, insbesondere bei schweren Erkrankungen. Auf Gran Canaria und Teneriffa gibt es Universitätskliniken, während die kleineren Krankenhäuser auf Fuerteventura und Lanzarote nicht alle Behandlungen anbieten können. Der Hubschrauber kam auch bei Unfällen in Vilaflor, Mogán und La Gomera zum Einsatz.














