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Sonntag, 28. Juni 2026
Gran Canaria

Kampfjet muss auf Gran Canaria notlanden

Ein technischer Fehler hat einen Düsenjet zu einer Notlandung auf den Kanaren gezwungen. Am Militär-Flughafen Gando auf Gran Canaria brach plötzlich reges Treiben aus.

Für solche Momente probt die Flughafen-Feuerwehr auf Gran Canaria regelmäßig. Normalerweise entpuppt sich der Alarm als als Übung. Doch diesmal wurde es auf der Kanaren-Insel ernst.

Ein in der Nähe der Kanarischen Inseln operierendes Kampfflugzeug musste kurzfristig zu einer Notlandung ansetzen. Der Militärstützpunkt Gando auf Gran Canaria galt dem Düsenjet als am nächsten. Und so erreichte der Notruf die Kanaren-Insel.

Denn der Flughafen von Gran Canaria beherbergt neben der kommerziellen Luftfahrt auch einen Luftwaffenstützpunkt. Die „Base Aérea de Gando“ der spanischen Luftwaffe grenzt östlich die Landebahnen. Dort sehen Touristen beim Landeanflug auf Gran Canaria mehrere Hangars. Außerdem: zehn Shelter für Jagdbomber. Denn auf Gran Canaria sind drei fliegende Einheiten stationiert. Und so war der Flughafen für den in Not geratenen Piloten ein echter Segen.

Technischer Defekt zwingt Düsenjet zu Landung auf den Kanaren

Denn ein Kampfflugzeug ist durch einen technischen Defekt zu einer Notlandung gezwungen worden. Grund dafür waren Probleme mit dem Fahrwerk. Offiziellen Angaben zufolge hatte der Pilot einen lauten Knall vernommen. Daraufhin sei sicherheitshalber eine schnelle Notlandung eingeleitet worden.



Um den Jet möglichst rasch zum Stehen zu bringen sei die Landebahn mit Fangseilen präpariert worden, heißt es den Quellen zufolge. Zudem wurde die Flughafen-Feuerwehr aktiviert.

Kampfjet-Notlandung: Flughafen Gran Canaria muss Ablauf unterbrechen

Videos in Sozialen Medien zeigen Blaulicht am Flughafen Gran Canaria. Mehrere Löschzüge sind darauf am Rand des Rollfelds für einen etwaigen Einsatz bereitstehend zu sehen.

Zum Äußersten kam es jedoch nicht. Der Kampfjet kam ohne weitere Zwischenfälle oder Verletzte zum Stehen. Lediglich die touristische Luftfahrt wurde beeinträchtigt. Während dem Einsatz mussten alle wartenden kommerziellen Flugzeuge am Boden bleiben.

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