72 Badetote auf den Kanaren im Jahr 2016

Mit einer traurigen Bilanz ist das Jahr 2016 zu Ende gegangen: Auf und vor den Kanarischen Inseln sind im vergangenen Jahr 72 Menschen durch Badeunfälle ums Leben gekommen. Und das Jahr 2017 knüpfte bereits nahtlos an diese Negativ-Bilanz an.

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Noch am letzten Tag des Jahres 2016 ist die Zahl der Todesopfer durch Ertrinken auf den Kanarischen Inseln auf 72 gestiegen. Ein 64 Jahre alter Deutscher kam beim Schwimmen im Atlantik vor La Gomera ums Leben. Der Tourist war an der Playa de La Calera in Valle Gran Rey ins Wasser gegangen und nicht wieder aus eigener Kraft herausgekommen.

Nur wenige Stunden später, am ersten Tag des neuen Jahres, kam bereits eine weitere Person beim Schwimmen ums Leben: Auf Gran Canaria wurden an der Playa del Inglés ein Mann und eine Frau von Rettungsschwimmern geborgen. Während die Frau lediglich leichte Unterkühlungen erlitt, konnte der Mann auch durch sofortige Reanimationsmaßnahmen nicht mehr ins Leben zurück geholt werden.

Damit kam bereits wenige Stunden nach dem Jahreswechsel der erste Mensch auf tragische Weise im Atlantik ums Leben. Rettungsschwimmer und Regierung weisen immer wieder darauf hin, dass der Atlantik sehr tückisch sein kann. Aus diesem Grund muss die Warnbeflaggung der Stände stickt beachtet werden.

Außerdem ist gerade in den Wintermonaten besondere Vorsicht geboten, da es zu dieser Zeit noch mehr Strömungen geben kann und das Wasser kälter ist. Dies kann besonders bei älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen schnell zu Kreislaufproblemen oder Erschöpfung führen und somit zur tödlichen Falle werden.

Welche Wucht der Atlantik sehr plötzlich erzeugen kann, sehen Sie in diesem realen Beispiel hier.

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