Arbeiten in der Sonne: Digitale Nomaden lieben Teneriffa und Gran Canaria


Leben und Arbeiten in der Sonne? Digitale Nomaden reisen um die Welt und gehen ihrem Job von Orten aus nach, die auch abseits der Arbeit vieles zu bieten haben. Die Kanarischen Inseln werden dabei immer beliebter.

Lesedauer: 2 Min.

Der Homeoffice-Boom bringt den Kanarischen Inseln nie gedachte Vorteile. Viele Arbeitnehmer und Selbstständige, die ortsunabhängig arbeiten können, entdecken die Inseln im Atlantischen Ozean als Wahlheimat. Ein bekanntes Portal führt die Kanaren gleich zweifach in der Top-Wertung.

Die Corona-Krise hat genügend Probleme auf die Kanarischen Inseln gebracht. Doch wer der Pandemie etwas Gutes abgewinnen möchte, denkt schnell an das Stichwort Homeoffice. In vielen klassischen Büro-Berufen ist Telearbeit plötzlich ganz normal geworden – sogar in Unternehmen und Branchen, die als eher konservativ gelten und ihre Mitarbeitenden vorher lieber im Büro sitzen hatten als am heimischen Schreib- oder Küchentisch.

Video: So leben Digitale Nomaden

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die keine klassische Homeoffice-Regelung haben – also eine Klausel, die beispielsweise aus verschiedenen Gründen ausdrücklich das Arbeiten von daheim vorgibt – sondern sich auf eine Regelung zur ortsunabhängigen Telearbeit geeinigt haben, können den Ort, von dem aus sie ihrem Job nachgehen, selbst definieren. Und genau da kommen viele Destinationen ins Spiel, die außerhalb der Arbeitszeit mehr zu bieten haben als die eigene Heimat.

Lissabon steht bei nomadlist.com, einem unter „Digitalen Nomaden“ bekannten Portal, im Januar auf Platz eins der beliebtesten Wahlheimaten. Zudem werden Orte wie Austin in Texas, das insbesondere für seine jährliche große Digital-Messe SXSW bekannt ist, Chiang Mai und Bangkok in Thailand oder auch Berlin als äußerst beliebt geführt. Doch mitten in der Top-Wertung tauchen auch die Kanarischen Inseln auf.

Digitale Nomaden: Leben und Arbeiten auf den Kanarischen Inseln

Sowohl Teneriffa als auch Gran Canaria werden dort als aufstrebende Ziele für Digitale Nomaden geführt. Als solche werden Personen bezeichnet, die als Unternehmer oder Angestellte, fast ausschließlich digitale Technologien anwenden und ihre Arbeit so ortsunabhängig oder multilokal erledigen können.

Teneriffa gilt laut Nomadlist als derzeit achtbeliebteste Destination, Gran Canaria rangiert auf Platz elf. Die Inseln punkten insbesondere mit moderaten Lebenshaltungskosten und durchgehend angenehmen Temperaturen. Zudem sei die Internet-Anbindung ausreichend und die Work-Life-Balance gut. Insbesondere für Frauen seien die Kanaren sehr geeignet: In der Kategorie „female friendly“ holt Teneriffa die volle Punktzahl.

Negativ wird den Inseln ausgelegt, dass die Krankenhäuser weniger gut seien und viele Menschen Tabak rauchen. Ob das tatsächliche Probleme im Alltag sind, oder einfach auch etwas auf der Negativ-Seite stehen sollte, muss – wie bei vielen Rankings – vom Rezipienten selbst entschieden werden.

Tatsächlich hat die Corona-Krise einige Digitale Nomaden auf die Inseln gebracht. Ein Beispiel dafür ist Miriam, die in unserer großen Reportage zu den Kanarischen Inseln in der Corona-Krise erklärte, warum sie nach Teneriffa ging, um von dort aus zu arbeiten. Sie finden die Reportage nachfolgend:

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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