Corona auf den Kanaren: Mehr Todesfälle und steigende Inzidenz


Die Kanaren verzeichnen den Tag mit den meisten Todesfällen an oder mit Corona seit Ausbruch der Pandemie. Bei der überwachten Zielgruppe der Ü-60-Jährigen steigen Fallzahlen und Inzidenz. Das ist die aktuelle Lage.

Lesedauer: 2 Min.

Die Kanarischen Inseln verzeichnen nach dem ausgerufenen Ende der Corona-Beschränkungen den Tag mit den meisten Todesfällen. Am Dienstag waren 16 Verstorbene in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung registriert worden. Das bedeutete einen Rekord.

Seit Monatsanfang sind damit bereits 52 Menschen an oder mit Corona gestorben. Am 1. Juli waren zwölf Todesfälle gemeldet worden, am 5. Juli waren es zehn. Am 8. Juli kamen 14 weitere Verstorbene hinzu und am 12. Juli waren es weitere 16.

Elf der zuletzt Verstorbenen lebten zuvor auf Teneriffa und fünf auf Gran Canaria. Alle Betroffenen gehörten zur Gruppe der Über-60-Jährigen. Diese ist die einzige Bevölkerungsgruppe, die seit dem ausgerufenen Pandemie-Ende weiterhin regelmäßig getestet wird.

Corona: Kanaren melden Zunahme bei Neuinfektionen und Inzidenz

Zuletzt hatte das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln 2027 Neuinfektionen bei der überwachten Gruppe der Personen über 60 Jahre gemeldet. Dadurch steigt die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in dieser Altersgruppe auf knapp 877.

Laut dem jüngsten Bericht bedeuten die aktuellen Zahlen ein „hohes Risikoniveau“ auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und El Hierro. Fuerteventura hat in der Sieben-Tage-Betrachtung eine hohe Risikoinzidenz, während die 14-Tage-Inzidenz dies noch nicht aufweist. La Gomera sinkt hingegen auf ein mittleres Risiko.

Hospitalisierung auf den Kanaren steigt leicht

Derzeit werden 477 Menschen mit Corona-Erkrankung in den Krankenhäusern der Kanarischen Inseln behandelt. Das sind 19 Betroffene mehr als noch am Freitag. 23 der Patienten werden auf Intensivstationen behandelt. Das bedeutet im selben Zeitraum eine Zunahme um zwei Intensivpatienten.

Auf Gran Canaria gilt die Krankenhaus-Belegung mit Covid-Patienten weiterhin als hoch. Gleiches gilt für La Palma. Auf den übrigen Inseln gelten die Werte als mittel bis moderat.

Trotz der zuletzt hohen Zahlen, liegt die Sterblichkeitsrate pro 100.000 Einwohner auf den Kanarischen Inseln bei 86,08. Das bedeutet den aktuell niedrigsten Wert des Landes. Seit Beginn der Pandemie waren auf den Kanarischen Inseln 1861 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Seit April waren es 228.

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Johannes Bornewasser sw klein

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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