Corona-Zahlen steigen: Das plant die Kanaren-Regierung


Die Regierung der Kanarischen Inseln nimmt die steigenden Corona-Zahlen auf dem Archipel zur Kenntnis. Das sagt die regionale Politik zur aktuellen Situation und der drohenden siebten Welle.

Lesedauer: 2 Min.

Die siebte Corona-Welle steht auf den Kanaren vor der Tür. Auf den Inseln werden seit der Beendigung aller Maßnahmen nur noch die Über-60-Jährigen kontrolliert. Und in der Gruppe nimmt die kumulative Inzidenz inzwischen Kurs auf einen Wert von 600. Nun hat sich die regionale Politik mit dem Thema befasst.

Nachdem die Verantwortlichen der Kanaren im Rahmen des EZB-Rats getagt hatten, bezog der Regierungssprecher der Kanarischen Inseln, Julio Pérez, Stellung.

Pérez betonte im Rahmen seines Statements, dass die Regierung der Kanarischen Inseln „aufmerksam ist“ und die Entwicklung der Pandemie weiterhin überwache. Insbesondere in Hinblick auf die Krankenhäuser und Pflegedienste habe man stets den Blick auf die Gesundheitsdienste gerichtet.

„Corona besteht auf den Kanarischen Inseln weiter“

Laut Pérez bestehe Covid-19 auf den Kanarischen Inseln weiterhin. Der Regierungssprecher betonte zudem, dass „auch die Impfkampagne fortbesteht“. Angesichts der Verschlechterung einiger Parameter empfehle die Regierung der Kanarischen Inseln, dass sich Angehörige der Risikogruppen weitere Corona-Impfungen verabreichen lassen sollten.

Grundsätzlich stehe die Regierung der Kanarischen Inseln allerdings zu ihrem Wort, vorerst keine weiteren Corona-Maßnahmen ausrufen zu wollen, sagte Pérez. Dafür sehe die Exekutive nach eindringlicher Beratung „aktuell keine Notwendigkeit“, hieß es – trotz der steigenden Zahlen. Dies gelte „zumindest für die aktuelle Situation“, fügte Pérez an.

Gran Canaria bleibt in Corona-Risiko-Stufe zwei

Auch das Risiko-Niveau der Inseln habe sich nicht verändert, sagte der Regierungssprecher der Kanarischen Inseln. Demnach verbleibt Gran Canaria mindestens eine weitere Woche in Stufe zwei, die ein mittleres Risiko umschreibt. Der Rest verbleibe weiterhin auf der niedrigsten Stufe eins.

Bei konventionellen Krankenhausbetten liegt die Rate von Covid-19-Patienten bei 16,9 Prozent. Bei den Intensiv-Patienten stieg der Wert im Vergleich zum vorherigen Betrachtungszeitraum. Inzwischen sind vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.

In Summe werden auf den Kanaren 1,06 Intensivpatienten pro 100.000 Einwohner aufgrund von SARS-Cov-2 gezählt. Mit Ausnahme von Gran Canaria sei das ein niedriger Wert, hieß es weiter.

Spanien verzeichnet „landesweiten Trend“ zu mehr Corona-Infektionen

Spaniens Gesundheitsministerin Carolina Darias sagte, dass es einen „landesweiten Trend zu steigenden Corona-Fällen“ gebe. Spanien habe jedoch „ein angemessenes Schutzniveau“.

Zwar steige die Zahl der Fälle in einigen Autonomen Gemeinschaften teilweise stark, dennoch gebe es eine Stabilisierung in Bezug auf den Schweregrad und die Belegung der Intensivstationen. Darias sagte, dass die spanische Zentralregierung aufmerksam auf die Überwachung der sensiblen Indikatoren blicke. Sie forderte zudem Besonnenheit im weiteren Kampf gegen das Virus, der noch nicht beendet sei.

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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zuhause und schreibt bereits seit vielen Jahren unter anderem über die Inseln.

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